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365 Aktionstage Schmerz pro Jahr – für die Mitglieder der DGS die Regel

 
PRESSEMITTEILUNG
der DGS

Versorger der DGS betreuen Schmerzpatienten jeden Tag

Versorger der DGS betreuen Schmerzpatienten jeden Tag
365 Aktionstage Schmerz pro Jahr – für die Mitglieder der DGS die Regel

[PersAnredeGesamt]

anbei senden wir Ihnen Auszüge aus der Pressekonferenz vom vergangenen Mittwoch zu Ihrer Information zu:

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) – mit rund 4.000 Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten in Europa – betreut alleine in ihren 129 regionalen Schmerzzentren über 100.000 Patienten pro Quartal und steht Menschen mit chronischen Schmerzen an 365 Tagen im Jahr zu Verfügung. „Damit gibt es für die Mitglieder der DGS nicht nur einen ‚Aktionstag gegen den Schmerz’, sondern 365 Aktionstage. Diese werden dringend benötigt, um Betroffenen dabei zu helfen, ihre Not zumindest ansatzweise zu lindern und ihnen eine Rückkehr in ihr Leben zu ermöglichen“, fasst PD Dr. Michael A. Überall (Vizepräsident der DGS) das Anliegen der DGS zusammen.

Oberstes Ziel der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und ihrer Mitglieder ist die nachhaltige Sicherstellung einer wohnortnahen Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland und die kontinuierliche Verbesserung der dazugehörigen Versorgungslandschaft. Dazu entwickelt die DGS innovative Konzepte sowie Fortbildungsveranstaltungen und setzt sich zusammen mit der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) – Deutschlands größter Dachorganisation für Selbsthilfegruppen chronischer Schmerzpatienten – regional und überregional gesundheitspolitisch für eine Verbesserung der schmerzmedizinischen Versorgung ein. „Dieses Engagement durch einen Aktionstag gegen den Schmerz alljährlich öffentlichkeitswirksam zu bekunden, ist begrüßenswert“, beschreibt Dr. Gerhard Müller-Schwefe (Präsident der DGS) das Problem. „Wir gehen einen Schritt weiter und versorgen in unseren Zentren tagtäglich Menschen mit chronischen Schmerzen – mit dem Ziel, ihnen eine möglichst umfassende Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Denn die Not für viele Betroffene ist groß.“

Forderung nach Bedarfsplanung und Facharzt für Schmerzmedizin
„Aktuell gibt es in Deutschland nur rund 1.000 Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Schmerztherapie, nötig wären für eine flächendeckende Versorgung mindestens 10.000 Schmerzmediziner“, betont Dr. Gerhard Müller-Schwefe. Dazu kommt eine unverändert unzureichende Vernetzung der verschiedenen an der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen beteiligten Fachgebiete. „Langfristig kann die Lösung hierfür nur in der Einführung des Facharztes für Schmerzmedizin liegen“, so Müller-Schwefe weiter. „Da sich die Bedarfsplanung an den Facharztbezeichnungen orientiert, ist dies aus Sicht der DGS die einzige Lösung, um die Unterversorgung von Schmerzpatienten mittel- und langfristig zu beheben.“ Dazu gehöre dann auch die Entwicklung entsprechender Lehr- und Weiterbildungsinhalte an den Universitäten. Aktuell füllt die DGS die Ausbildungslücke mit eigenen Qualifikations- und Fortbildungsmaßnahmen.

Aus: Pressemitteilung der DGS vom 25.05.2016,
weitere Informationen siehe Anhang und unter www.dgschmerzmedizin.de/presse

Gerne informieren wir Sie in den nächsten Tagen weiter zu diesem Thema.

Herzlichst
Ihr

PD Dr. Michael A. Überall
Vizepräsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Geschäftsstelle:
Adenauerallee 18 | 61440 Oberursel
Tel. +49-6171-286060 | Fax +49-6171-286069
www.dgschmerzmedizin.de