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365 Aktionstage Schmerz pro Jahr – für die Mitglieder der DGS die Regel

 
PRESSEMITTEILUNG
der DGS

Versorger der DGS betreuen Schmerzpatienten jeden Tag

365 Aktionstage gegen den Schmerz pro Jahr:
DGS-PraxisRegister Schmerz – Versorgungsforschung mit Routinedaten

[PersAnredeGesamt]

Anbei senden wir Ihnen Auszüge aus der Pressekonferenz vom vergangenen Mittwoch zu Ihrer Information zu:

In vielen Bereichen der Medizin dienen standardisierte Dokumentationen ausschließlich als Instrument zum Nachweis und zur Abrechnung erbrachter Leistungen am Patienten. Dabei kommt ihnen – aufgrund der vielschichtigen bio-psycho-sozialen Komplexität chronischer Schmerzen – für die differenzialdiagnostische Evaluation und therapeutische Versorgung im praktischen Alltag eine sehr viel größere Bedeutung zu.
Unter Verwendung validierter mehrdimensionaler Selbstauskunftsfragebögen bieten systematische Patientendokumentationen einen viel differenzierteren Einblick in chronische Schmerzsyndrome und deren Vielschichtigkeit als die üblichen Routineevaluationen. Gleichzeitig eröffnen diese Instrumente neue Möglichkeiten der Patientenevaluation und bieten Patienten wie Ärzten alternative Plattformen für eine Kommunikation auf Augenhöhe.

Seit Anfang des 21. Jahrhunderts bemüht sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) um eine kontinuierliche Sammlung der im Rahmen standardisierter Schmerzdokumentationen anfallenden Routinedaten und hat hierfür im Laufe der Jahre zunehmend leistungsfähigere Konzepte und Datenerfassungssysteme entwickelt. Aufbauend auf dem Heidelberger Schmerzfragebogen und dem Schmerzfragebogen DGS startete die elektronische Datenerfassung im Jahr 2000 mit PainSoft – dem ersten schmerzmedizinischen Datenerfassungs-Verwaltungssystem für die tägliche Praxis. Mit dem Deutschen Schmerzfragebogen – dem von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. (DGSS) und der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) im Jahr 2006 gemeinsam als Standarddokumentation für Patienten mit chronischen Schmerzen vereinbarten Dokumentationsstandard – und dem zugehörigen Deutschen Schmerztagebuch erfolgte der Wechsel auf die Dokumentationsplattformen PainDocPro (2006) und PainDocPro-2 (2010), die bereits alle Daten in anonymisierter Form für Fragen der Versorgungsforschung in ein zentrales Patientenregister übertrugen.
Seit Herbst 2014 stellt die DGS allen schmerzmedizinisch interessierten Ärzten mit dem vollelektronischen (d.h. papierlosen) Online-Tool iDocLive® die jüngste Version ihrer entsprechenden Entwicklungen zur Verfügung, die bereits seit Anfang 2013 in umfangreichen Tests und Entwicklungsphasen ihre Alltagstauglichkeit bewiesen hat und seitdem in mehrtausendfachen Anwendungen pro Monat im Einsatz ist.

Für DGS-Mitglieder kostenlos – für Patienten und Ärzte garantiert nicht umsonst
Um allen an einer hochwertigen Routineversorgung ihrer Schmerzpatienten interessierten Ärzten und Einrichtungen den Einstieg in das Online-Tool iDocLive® und die Teilhabe am Versorgungsforschungsprojekt des DGS-PraxisRegisters Schmerz zu erleichtern, stellt die DGS allen ihren Mitgliedern die entsprechenden Zugangsdaten kostenlos zu Verfügung und übernimmt deren Nutzungskosten (für Nichtmitglieder beträgt die monatliche Nutzungsgebühr 40,- Euro).

iDocLive® – keine Installation, keine Wartung, immer und überall verfügbar
Aufgrund ihrer Konzeption als Web-/Cloud-Applikation entfallen bei iDocLive® die sonst üblichen Installationen, Updates und Wartungen. Gesicherte VPN-Verbindungen, verschlüsselte Daten, zertifizierte Endgeräte und TAN-verifizierte Endnutzerkennungen und Zugangscodes bieten in Verbindung mit einer redundanten Datenspeicherung auf deutschen Servern maximale Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit für autorisierte Ärzte, nicht-ärztliche Therapeuten und Patienten.

Aus: Pressemitteilung der DGS vom 25.05.2016,
weitere Informationen unter http://dgschmerzmedizin.de/download/presse/2016/PM_DGS_mein_Schmerz_de_250516.pdf

Gerne informieren wir Sie in den nächsten Tagen weiter zu diesem Thema.

Herzlichst
Ihre

Dr. Gerhard H.H. Müller-Schwefe
Präsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Geschäftsstelle:
Adenauerallee 18 | 61440 Oberursel
Tel. +49-6171-286060 | Fax +49-6171-286069
www.dgschmerzmedizin.de

PD Dr. Michael A. Überall
Vizepräsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.