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365 Aktionstage Schmerz pro Jahr – für die Mitglieder der DGS die Regel

 
Hilfe an 365 Tagen
für Schmerzpatienten

 

365 Aktionstage pro Jahr gegen den Schmerz:
DGS-PraxisRegister Schmerz: Patientenplattform „mein-Schmerz.de“

[PersAnredeGesamt],

mit „mein-Schmerz.de“ eröffnet das DGS-PraxisRegister Schmerz über sein Online-Dokumentationstool iDocLive® ab Ende Juni 2016 eine Plattform für alle Schmerzpatienten in Deutschland. Ärzte, deren Patienten das validierte Selbstauskunftsinstrument nutzen und einen ausgedruckten Bericht in die Praxis mitbringen, können sich einen schnellen Überblick über die bio-psycho-sozialen Aspekte der Schmerzerkrankung verschaffen und eine geeignete Therapie auswählen.

„Patient-Empowerment“
„Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert die aktive Teilhabe Betroffener und dies wiederum setzt voraus, dass Patienten wissen, wie es ihnen geht und wo der Schuh drückt. Mit „mein-Schmerz.de“ katapultieren wir das Konzept des „patient empowerment“ um Lichtjahre in die Zukunft. Alles, was der Patient braucht, ist ein internetfähiges Endgerät, die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe und Interesse, selbst aktiv zu werden“, so PD Dr. Michael A. Überall weiter. „Wir werden damit natürlich nicht jedem Schmerzpatienten und nicht jeder Schmerzerkrankung gerecht werden können. Aber wenn es uns gelingt, auf diesem Weg – also über die Patienten und deren Berichte aus „mein-Schmerz.de“ – auch Nichtschmerzspezialisten über die multifaktoriellen Probleme chronischer Schmerzkrankheiten zu informieren und damit für diese Betroffenen die Tür zu neuen Therapiekonzepten und neuen Behandlungsmaßnahmen zu öffnen, dann haben wir schon sehr viel gewonnen!“

Datenhoheit liegt beim Patienten: Wer will, der kann – wer nicht will, muss nicht
Melden sich Patienten darüber hinaus mit eigenen Zugangsdaten beim System an, so haben sie die Möglichkeit, ihre Daten auch im Verlauf zu sammeln und zu analysieren und können so selbst differenzierte Einblicke in ihr Ansprechen auf verschiedene Therapiemaßnahmen gewinnen. Diese können jederzeit – nach Autorisierung durch die Betroffenen – mit Ärzten und sonstigen Therapeuten geteilt und gemeinsam bewertet werden, um Behandlungskonzepte zu evaluieren oder neue zu entwickeln. „Diese Stärkung der Autonomie Betroffener und die Möglichkeit des tiefergehenden Einblicks in die verschiedenen bio-psycho-sozialen Dimensionen der eigenen Schmerzerkrankung ist die entscheidende Neuerung für Menschen mit chronischen Schmerzen“, fasst Überall die Kernidee hinter der Patientenplattform zusammen.

Über Patienten auch Ärzte von der Idee der Online-Dokumentation überzeugen
Die Grundkonzeption des DGS-PraxisRegisters Schmerz beruht auf der Idee „Einer für Alle, Alle für Einen“, d.h. die Daten aller, die sich entweder über die Online-Dokumentationsplattformen iDocLive® oder über „mein-Schmerz.de“ beteiligen, gehen in anonymisierter Form automatisch in den Bestand des DGS-PraxisRegisters Schmerz über und stehen damit automatisch für zukünftige Versorgungsforschungsprojekte zu Verfügung. „Aufgrund dieser obligaten Verknüpfung werden wir zwangsläufig nicht alle Patienten und nicht alle Therapeuten bzw. Einrichtungen für eine aktive Teilnahme gewinnen können“, umschreibt Dr. Überall eines der grundlegenden Probleme. „Natürlich wissen wir um die selbstverständlich vorhandenen Bedenken Betroffener über die Verwendung ihrer Daten und versuchen, diese entsprechend zu adressieren. Wir haben keinerlei Interesse an personalisierten Individualdaten, sondern ausschließlich an entpersonalisierten Kollektivanalysen. Aus diesem Grund erfolgt die Anonymisierung des Datentransfers in das DGS-PraxisRegister auch vollumfänglich, d.h. nicht nur ohne Bezug zum jeweiligen Patienten, sondern auch ohne jeglichen Bezug zum entsprechenden Schmerzzentrum. Auf diesem Weg sind sowohl Datenrückverfolgungen als auch Identifizierungen personenbezogener Angaben und/oder Krankheitsverläufe absolut ausgeschlossen und der Schutz individueller Daten gewährleistet.“

Aus: Pressemitteilung der DGS vom 25.05.2016, weitere Informationen unter http://dgschmerzmedizin.de/download/presse/2016/PM_DGS_mein_Schmerz_de_250516.pdf

Gerne informieren wir Sie weiter zu diesem Thema.

Herzlichst
Ihre

Dr. Gerhard H.H. Müller-Schwefe
Präsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Geschäftsstelle:
Adenauerallee 18 | 61440 Oberursel
Tel. +49-6171-286060 | Fax +49-6171-286069
www.dgschmerzmedizin.de

PD Dr. Michael A. Überall
Vizepräsident
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.