Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Opioidinduzierte Obstipation

DGS-PraxisLeitinien SchmerzMedizin
Hilfsmittel für die tägliche Praxis:
Opioidinduzierte Obstipation

Der Einsatz von Opioidanalgetka zur Behandlung starker Schmerzen stellt - unabhängig davon, ob diese durch einen Tumor bedingt sind oder nicht - für viele Betroffene nicht selten die letzte therapeutsche Eskalatonsstufe nach einer mitunter jahrelangen Leidenszeit dar. Im Gegensatz zu ihrer nachgewiesen starken Wirkung und situatonsbedingt guten Verträglichkeit bei starken akuten Schmerzen (z.B. nach Unfällen, Operatonen oder tumorbedingten Durchbruchschmerzen, etc.), werden die Effekte von Opioiden bei chronischen Schmerzen kontrovers diskutert und die Sinnhafigkeit ihres Einsatzes in Frage gestellt. Anlass hierfür ist das - trotz fehlender toxischer Wirkungen auf die inneren Organe - breite Spektrum Opioid-bedingter unerwünschter Arzneimitelwirkungen (UAW), welches insbesondere in der Langzeitanwendung die erwünschten analgetschen Effekte konterkariert und bei zahlreichen Patenten zu einem vorzeitgen Abbruch der Behandlung führen kann.

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