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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 4

EG:

C

EL:

4

K

A

:

93,8

K

P

:

94,6

Anamnese/Untersuchung

Die Diagnose des FMS beruht auf einer ausführlichen Anamnese

(am besten unter Zuhilfenahme standardisierter Fragebogenin-

ventare, wie dem deutschen Schmerzfragebogen), einer einge-

henden neuroorthopädischen körperlichen Untersuchung und

einer Labortestung zu Beginn der Diagnostik. Die Untersuchung

auf die 1990 formulierten Tenderpoints ist nicht mehr erforder-

lich, ist aber weiter in Gutachten im Gebrauch und sogar von

der neuesten AWMF-Leitlinie weiterhin als Diagnosekriterium

aufgeführt. Das Fibromyalgiesyndrom ist damit keine reine Ausschlussdiagnose

mehr, sondern beruht auf einem typischen klinischen Symptomenkomplex. Nach

spezifischen anderen Ursachen, die ähnliche Symptome auslösen können (z.B.

rheumatologische, internistische oder neuromuskuläre Erkrankungen), sollte

aber trotzdem vor Diagnosestellung gefahndet werden, damit ggf. spezifische

Therapien eingeleitet werden können.

I. Allgemeiner Teil:Kurzfassung und Vorbemerkungen

Meine Notizen:

Literatur

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