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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 24

EG:

C

EL:

3

K

A

:

94,4

K

P

:

88,4

Neurophysiologische Änderungen des nozizepti-

ven Systems bei FMS

Als gut untersucht gelten Veränderungen im schmerzverarbei-

tenden (nozizeptiven) System. Solche Veränderungen wurden

auf allen Ebenen des nozizeptiven Systems gefunden, peripher,

in der aufsteigenden Schmerzleitung, der Schmerzpezeption,

der absteigenden Schmerzhemmung, des vegetativen Nerven-

systems sowie der sog. Stressachse (Hypothalmisch-Adrenerges

System). Das Ergebnis dieser Veränderungen sind periphere und zentrale Sensi-

bilisierung, sog. wind up Phänomene, Spiegelerhöhung erregender Neurotrans-

mitter (Substanz P etc.). Eine der wichtigsten Veränderungen scheint aber die

Beeinträchtigung des absteigenden Schmerzhemmsystems zu betreffen. Diese

neurophysiologischen Erkenntnisse der nozizeptiven Schmerzmatrix auf allen

Ebenen des Nervensystems erklären auch die gegenüber anderen Strategien

überlegene antineuropathische Schmerztherapie.

III. Ätilogie des FMS

Meine Notizen:

Literatur

2; 50; 51; 71; 87; 97; 101; 105; 123