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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 27

EG:

C

EL:

4

K

A

:

96,6

K

P

:

95,1

Allgemeine Hinweise

Alle in der Anamnese und Untersuchung gefundenen Beschwer-

den sind mögliche Therapieadressen. Da jeder FMS Patient sein

eigenes buntes Bild an Beschwerden hat, muss der therapeuti-

sche Zugang multifaktoriell sein, d.h. Schmerz lindernd, Funktion

und Eigenkontrolle der Beschwerden verbessernd, aber stets in

der Gewissheit, dass es einen sog. „Goldstandard“ in der Be-

handlung nicht gibt, sondern der therapeutische Zugang stets

ausgesprochen individuell erfolgen muss. „No simple solutions

to a complex problem“. Negative psychosoziale Kontextfaktoren (z.B. Stress,

Schlafstörungen) müssen vermindert oder ausgeschlossen werden, positive Kon-

textfaktoren (z.B. Wärme, Sport, Entspannung) müssen in den Alltag integriert

werden. Der Patient sollte aufgeklärt sein, dass seine FMS Erkrankung nur selten

vollends heilbar ist, jedoch durch Beachtung aller Behandlungsmöglichkeiten

doch deutlich besserbar ist und kontrollierbar werden kann. Dazu gehört das

Setzen von (kleinen) Zielen, die man erreicht (z.B. den Sport zu finden, der einem

am besten gut tut).

IV. Behandlungsempfehlungen

Meine Notizen:

Literatur

15; 57; 115