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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 21

EG:

C

EL:

4

K

A

:

84,8

Bei Verfügbarkeit verschiedener wirkstoffgleicher Präparate

kann aufgrund der in Deutschland geltenden Zulassungsverfah-

ren zunächst grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass

alle für die Behandlung in Frage kommenden bzw. verfügbaren

wirkstoffidentischen Fertigarzneimittel in der betreffenden Indi-

kation (aufgrund ihrer pharmazeutischen Äquivalenz, adäquater

Qualität und bioäquivalenter Eigenschaften) als therapeutisch

vergleichbare Alternativen eingesetzt werden können.

Aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus kann deshalb grund-

sätzlich die Verordnung eines/des preisgünstigen/-sten Fertig-

arzneimittels erfolgen, ohne dass hieraus zwangsläufig Nachtei-

le für den Betroffenen resultieren.

Zu beachten sind diesbezüglich jedoch in jedem Fall die Beson-

derheiten, die bei der Verordnung von Fertigarzneimitteln mit

modifizierter/retardierter Wirkstofffreisetzung berücksichtigt

werden müssen und bei denen für den jeweiligen individuellen

Behandlungsfall geprüft werden muss, inwiefern diese zur Erzie-

lung eines definierten Behandlungserfolges relevant sind.

Meine Notizen: