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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 22

EG:

C

EL:

4

K

A

:

89,7

Aus nachvollziehbaren Gründen sind in der Regel die Folgen

einer medizinisch nicht-indizierten Substitution wirkstoffidenti-

scher Fertigarzneimittel bei vorübergehenden, zeitlich befriste-

ten (Kurzzeit-)Behandlungen und insbesondere Erstbehandlun-

gen geringer, als bei längerfristig notwendigen Dauertherapien.

Bzgl. der bei befristeten (Kurzzeit-)Behandlungen im Vorder-

grund stehenden Arzneimittelsubstitution vor Behandlungsbe-

ginn, muss gewährleistet sein, dass die seitens des behandeln-

den Arztes im Einvernehmen mit dem Patienten getroffenen

Überlegungen bzgl. eines (bzgl. Darreichungs- und Applikati-

onsform, Wirkstofffreisetzung und Handhabung, etc.) für den

konkreten Behandlungsfall geeigneten Fertigarzneimittels durch

eine medizinisch Substitution nicht konterkariert werden.

Meine Notizen: