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42

http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 23

EG:

C

EL:

4

K

A

:

85,7

Unter bestimmten Umständen (z.B. wenn sichergestellt ist, dass

der behandelnde Arzt über das letztlich konkret verabreichte

Fertigarzneimittel informiert wird und für den Patienten durch

die verschiedenen optional in Frage kommenden Alternativ-

präparate keine arzneimittelsicherheitsrechtlichen Probleme

resultieren, etc.) kann die konkrete Entscheidung über das zu

verabreichende Fertigarzneimittel (z.B. durch Angabe der Wirk-

stoffbezeichnung auf dem Rezept) auch auf den Apotheker de-

legiert werden.

Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass ...

a. gewährleistet ist, dass die schmerzmedizinisch vielfach

indizierten/empfohlenen Präparate mit modifizierter/

retardierter Freisetzung den enthaltenen Wirkstoff in

äquivalentem Ausmaß und vergleichbarer Geschwindig-

keit freisetzen um der zugrunde liegenden Schmerzkine-

tik im Tagesverlauf adäquat begegnen zu können

b. sich der behandelnde Arzt sicher ist, dass alle Arznei-

mittel, die zur Substitution infrage kommen, in gleicher

Weise zur Behandlung des Patienten geeignet sind.

Meine Notizen: