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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 32

EG:

C

EL:

4

K

A

:

91,6

Aus schmerzmedizinischer Sicht sind aufgrund unzureichender

bzw. fehlender Daten zur therapeutischen Äquivalenz darüber

hinaus insbesondere nicht medizinisch indizierte Substitutionen

von Arzneimitteln folgender Darreichungsformen besonders kri-

tisch:

a. Arzneimittel mit modifizierter (z.B. retardierter) Wirk-

stofffreisetzung

b. transdermal applizierte, systemisch verfügbare Arznei-

mittel

c. transmukosal applizierte, systemisch verfügbare Arznei-

mittel

d. intranasal applizierte, systemisch verfügbare Arzneimit-

tel

e. topisch applizierte, lokal wirksame Arzneimittel

Jede Substitution von Fertigarzneimitteln mit einer der o.g. Dar-

reichungsform ist schmerzmedizinisch formal als Neueinstel-

lung anzusehen und muss (zur Vermeidung bzw. frühzeitigen

Entdeckung arzneimittelsicherheitsrelevanter Probleme und

Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen) unter Bereit-/Sicher-

stellung entsprechender Vorsichts-/Kontroll-/Überwachungs-

maßnahmen erfolgen.

Meine Notizen: