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54

http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 35

EG:

C

EL:

4

K

A

:

93,3

Erfolgt bei der Arzneimittelabholung eine nicht medizinisch be-

gründete Substitution ohne Kenntnis des behandelnden Arztes,

so sollte dieser vom Arzneistoff-abgebenden Apotheker zeitnah

informiert und dem betroffenen Patient empfohlen werden, sich

ggf. nochmals bei seinem Behandler vorzustellen, um eine best-

mögliche Anwendungssicherheit und Wirksamkeit zu gewähr-

leisten.

In jedem Fall ist der betroffene Patient bereits durch den Arznei-

stoff-abgebenden Apotheker über die erfolgte Substitution, die

damit einhergehenden Veränderungen (neue Verpackung, neue

Tablettenform und -farbe, etc.) aufzuklären um zu verhindern,

dass durch Paralleleinnahmen von „altem“ und „neuen“ Arznei-

stoff sicherheitsrelevante Überdosierungen resultieren.

Meine Notizen: