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56

http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

# 37

EG:

C

EL:

4

K

A

:

93,2

Zeigen sich im Rahmen/Verlauf einer wirkstoffidentischen Arz-

neimittelsubstitution Wirksamkeits- und/oder Verträglichkeits-

probleme, so sollte ärztlicherseits eine Rückumstellung auf das

vorangehend verordnete Ursprungspräparat vollzogen und die

rückumstellungsauslösenden Gründe nachvollziehbar doku-

mentiert werden.

Gleichzeitig sollten die hierfür verantwortlichen Ereignisse (un-

abhängig davon, ob sie arzneimittelsicherheitsrelevant und/

oder wirksamkeitsbedingt sind) auf einem Meldebogen für un-

erwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) dokumentiert und

den verantwortlichen Behörden (d.h. Bundesinstitut für Arznei-

mittel und Medizinprodukte - BfArM, Arzneimittelkommission

der deutschen Ärzteschaft - AKDÄ, etc.), der zuständigen Kran-

kenkasse sowie ggf. auch neutralen Meldestellen (wie z.B. den

schmerzmedizinischen Fachgesellschaften) und der interessier-

ten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

Meine Notizen: