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76

http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

VI.15

EL:

4

EG:

C

K

A

:

93,9

K

P

:

92,0

Die Behandlung tumorbedingter Durchbruchschmerzen ist häu-

fig eine Gratwanderung zwischen vorbeugenden/präventiven

Ansätzen einerseits und reaktiven Konzepten andererseits und

erfordert in der täglichen Praxis die kontinuierliche Berücksich-

tigung der Präferenzen Betroffener. So wird der Versuch, alle

Durchbruchschmerzepisoden bereits prophylaktisch durch die

Erhöhung der Dauerschmerzmedikation zu therapieren (d.h. zu

vermeiden), durch die dafür meist erforderliche hohe 24-Stun-

den-Dosis ein erhebliches Maß an unerwünschten Nebenwir-

kungen und entsprechenden Beeinträchtigungen des Patienten

induzieren.

Wird dagegen die Dauerschmerztherapie auf die Ruheschmerzen adjustiert, ist

die Wahrscheinlichkeit groß, unverhältnismäßig viele, nach Intensität und Häu-

figkeit unterschiedliche Durchbruchschmerzattacken zu induzieren.

Literatur

5, 157, 158, 177, 192, 193

VI. Behandlung

Meine Notizen: