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78

http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

VI.17

EL:

2+

EG:

C

K

A

:

98,7

K

P

:

88,4

Grundstein der reaktiven Behandlung tumorbedingter Durch-

bruchschmerzen ist die Verwendung einer sogenannten ge-

eigneten „Durchbruchschmerzmedikation“. Diese sollte nicht

regelmäßig, sondern nur dann, wenn sie notwendig ist, einge-

nommen werden.

Bei unvorhersehbaren Durchbruchschmerzen (d.h. Spontan-

schmerzen oder unwillkürlich ausgelösten Schmerzattacken)

sollte die Medikation unmittelbar bzw. zeitnah nach Auftreten

der Durchbruchschmerzen (reaktiv) eingenommen werden.

Bei vorhersag-/-sehbaren Durchbruchschmerzen prophylaktisch/vorbeugend zu

einem Zeitpunkt, der - je nach den pharmakologischen Gegebenheiten des zum

Einsatz gebrachten Wirkstoffes/Fertigarzneimittels - gewährleistet, dass zum Er-

eigniszeitpunkt die maximale analgetische Wirkung vorhanden ist.

Literatur

5, 75, 166

VI. Behandlung

Meine Notizen: