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http://www.DGS-PraxisLeitlinien.de

X. Anhang

• Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisreduktion notwendig.

• Bei Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion notwendig.

Oxycodon/Naloxon

• Bei Leberinsuffizienz - Minderung der alalgetischen Wirkung.

Hydromorphon

• Bei Tumorschmerzpatienten mit Multimedikation ist die Substanz Hydro-

morphon den anderen Opioiden überlegen, da klinisch relevante Interakti-

onen nicht stattfinden.

• Laut Fachinformationen besitzen die verschiedenen generischen Hydro-

morphone untereinander und im Vergleich zu den Originalpräparaten z.T.

höchst unterschiedliche Verzögerungsfreisetzungen und Wirkdauer, so dass

stets eine individualisierte Einstellung erforderlich ist.

• Bei Leberinsuffizienz ist eine Dosisreduktion nicht erforderlich.

• Bei Niereninsuffizienz keine Dosisreduktion.

Buprenorphin

• Bei Leberinsuffizienz verminderte Metabolisierung von Buprenorphin: das

Präparat sollte vermieden werden.

• Bei Niereninsuffizienz ist eine Dosisanpassung nur bei schwerer Insuffizienz

notwendig.

Fentanyl

• Bei Leberinsuffizienz ist die relativ geringe hepatische Metabolisierung von

Vorteil (keine Dosisreduktion).

• Bei Niereninsuffizienz verminderte renale Elimination, Dosisanpassung zu

empfehlen.

Methadon

• Bei Leberinsuffizienz ist die Bioverfügbarkeit von Methadon gleich der

von Lebergesunden, eine Anpassung der Erhaltungsdosis ist zumeist nicht

notwendig, außer bei schwerstgradiger Leberinsuffizienz.