Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Presse

Aktuelle Meldungen:

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2018 in Frankfurt
„Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“

Berlin, 05. Februar 2018. Die Digitalisierung sowie das Auswerten persönlicher Daten sind heute in allen Lebensbereichen angekommen. Auch der Gesundheitssektor setzt verstärkt auf moderne Informations- und Kommunikationstechnologien. Die damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen für den Praxisalltag werden das zentrale Thema beim 29. Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt sein. Darüber hinaus stehen aktuell in der Fachwelt viel diskutierte Forschungsansätze sowie die komplette Facettenvielfalt der Schmerz-Prävention, -Ätiologie und -Therapie auf der Tagesordnung. Zusammengefasst unter dem Motto „Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“ können sich vom 08. bis 10. März 2018 (inkl. Pre-Congress am 07. März) Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, Apotheker und andere medizinische Berufsgruppen aus ganz Deutschland in den zahlreichen Veranstaltungen über die Zukunft der Schmerzmedizin austauschen und fortbilden.

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Opioid-Abhängigkeit: Notstand in USA ausgerufen
PDF Icon Schmerz In Deutschland derzeit kein Gesundheitsnotstand aufgrund von Opioid-Abhängigkeit zu befürchten

Berlin, 31. Oktober 2017. Nachdem der amerikanische Präsident Donald Trump aufgrund der massiven Zunahme an Drogentoten den nationalen Notstand bezüglich Opioiden erklärt hat, gibt die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) Entwarnung: In Deutschland sei aktuell kein Gesundheitsnotstand aufgrund von Opioid-Abhängigkeit zu befürchten. Die gesetzlichen Regelungen sowie die vorhandenen Leitlinien zum Einsatz von Opioiden verhinderten in den meisten Fällen die Entwicklung einer Abhängigkeit.

 

„PraxisUmfrage Tumorschmerz“ zeigt Versorgungslücken auf
PDF Icon Schmerz Onkologische Patienten schmerzmedizinisch unterversorgt

Berlin, 12. Oktober 2017. Menschen mit Tumorerkrankungen sind schmerzmedizinisch zu einem beträchtlichen Teil unter- und fehlversorgt, sowohl bezüglich tumorbedingter Dauerschmerzen als auch hinsichtlich tumorbedingter Durchbruchschmerzen. Das belegen Ergebnisse einer groß angelegten Online-Befragung der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. und der Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. (www.Praxisumfrage-Tumorschmerz.de) unter mehreren tausend Betroffenen. „Wir haben lange Zeit geglaubt, die schmerzmedizinische Versorgung tumorkranker Menschen sei deutlich besser als die von Menschen mit nicht-tumorbedingten chronischen Schmerzen. Doch die Auswertung der Angabe der Betroffen decken jetzt ernstzunehmende schmerzmedizinische Versorgungslücken auf, die alle Beteiligten zum Umdenken motivieren sollten“, erläuterte PD Dr. med. Michael A. Überall, Präsident der DSL, Vizepräsident der DGS und Leiter der Patientenumfrage am Rande des Schmerzkongresses in Mannheim.

 

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