Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Pressemitteilungen 2006

PDF Icon Schmerz 21. Dezember 2006 Fachgesellschaften gründen den Berufsverband der Schmerztherapeuten
(Frankfurt/Oberursel) Um die Qualität und Struktur der Allgemeinen und Speziellen Schmerztherapie in Deutschland zu fördern haben gestern die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS) und die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) in Frankfurt den »Berufsverband der Schmerztherapeuten in Deutschland e.V.« (BSD) gegründet. Der Verband wird auf Landes- und Bundesebene die Interessen der in der Schmerztherapie Tätigen vertreten und die einschlägigen Gremien beraten. Außerdem soll er helfen, die Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen zu verbessern. »Damit werden die Interessen der Schmerztherapie in Deutschland künftig regional und bundesweit einheitlich vertreten«, erklärt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. »Die beiden großen Schmerzgesellschaften schließen so eine Lücke in der gesundheitspolitischen Landschaft.«

PDF Icon Schmerz 16. November 2006 Innovationen ermöglichen eine differenzierte Schmerzmedizin
Innovative Medikamente sowie neue Behandlungs- und Versorgungskonzepte verbreitern das Spektrum der Schmerzmedizin. Sie ermöglichen eine differenzierte Schmerztherapie sowie die Prävention der Schmerzchronifizierung. Die neuen Verfahren stehen im Mittelpunkt des 1. Innovationsforums der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, das am 18. und 19. November in Köln stattfindet. Doch die Schmerzmediziner sind skeptisch, ob die Innovationen auch wirklich bei den Patienten ankommen: »Bonus-Malus-Regelungen für Ärzte, Budgetzwänge und der Trend zur Listenmedizin gefährden die Versorgung der Patienten mit innovativen Therapien«, kritisiert Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie.

PDF Icon Schmerz 16. November 2006 Neue Wirkstoffe, neue Kombinationen, neue Galenik: Innovative Medikamente für die Schmerztherapie
Innovative Medikamente für die Schmerztherapie präsentieren Experten auf dem 1. Innovationsforums der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, das am 18. und 19. November in Köln stattfindet.

PDF Icon Schmerz 16. November 2006 Chronischer Schmerz: Win-Win-Win-Situation durch innovative Therapiekonzepte
Schmerztherapeuten präsentieren innovative Versorgungskonzepte, von denen Patienten, Ärzte und Krankenkassen gleichermaßen profitieren»Die ersten Erfahrungen mit innovativen Konzepten für die integrierte Versorgung von Schmerzpatientenbelegen, dass Patienten trotz des zunehmenden Kostendrucks im Gesundheitswesen sehr wohl vom medi-zinischen Fortschritt profitieren können“, erklärt der Wiesbadener Schmerz- und Palliativmediziner Dr.Thomas Nolte, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. »Darum wird die DeutscheGesellschaft für Schmerztherapie ihr Erfolgsmodell nun bundesweit ausdehnen«, sagt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Gesellschaft. Ebenso hat die Gesellschaft ein Konzept für die integrierteVersorgung zur Prävention der Schmerzchronifizierung entwickelt.

Ein neues vollelektronisches Dokumentationssystem der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie erleichtert die Diagnostik chronischer Schmerzen und verbessert die Kontrolle des Behandlungsverlaufs und erleichtert die Arbeit des Arztes: Auf einen Blick können Arzt und Patient erkennen, ob eine Behandlung greift.

PDF Icon Schmerz 5. August 2006 Deutscher Schmerzpreis 2007 ausgeschrieben
(Oberursel) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., Trägerin des Deutschen Schmerzpreises, verleiht seit 1986 in regelmäßiger Folge zusammen mit der Deutschen Schmerzliga e. V. jährlich den DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Patienten beigetragen haben.

PDF Icon Schmerz 21. April 2006 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie kritisiert die Entscheidung des Bundesausschusses in Sachen Akupunktur
(Oberursel/Göppingen) Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen, hält die Entscheidung des Bundesausschusses, die Akupunktur bei Migräne nicht als Kassenleistung anzuerkennen für nicht nachvollziehbar.

PDF Icon Schmerz 30. März 2006 Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie wiedergewählt

Müller SchwefeVorstandswahl der Gesellschaft auf dem Deutschen Schmerztages 2006 in Frankfurt/Main(Frankfurt/Main/Oberursel)

Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe, Göppingen, wurde auf dem Deutschen Schmerztag 2006 für weitere drei Jahre zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) gewählt. Die Organisation ist mit über 4000 Mitgliedern die größte europäische Schmerzfachgesellschaft.


PDF Icon Schmerz 24. März 2006 Rote Karten für die Gesundheitspolitik: Ärzte auf dem Deutschen Schmerztag verabschieden Resolution
Die mehr als 2000 Schmerzexperten auf dem Deutschen Schmerztag 2006 in Frankfurt haben sich der Berlin-Essener Resolution ihrer Berliner Kollegen angeschlossen. Die Teilnehmer dieses größten Fachkongresses seiner Art in Deutschland wollen damit von der Mainmetropole aus Ihre protestierenden Kollegen in Berlin unterstützen.

PDF Icon Schmerz 24. März 2006 Schmerzpreis für die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga
(Frankfurt/Main) Die Deutsche Schmerzliga e.V. wird auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2006 ausgezeichnet. Dr. med. Marianne Koch steht als Präsidentin an der Spitze der Organisation, die inzwischen über 5000 Mitglieder hat. Die Deutsche Schmerzliga erhält den mit 10.000 Euro dotierten Preis im Rahmen eines Festaktes am Samstag, den 25. März.

PDF Icon Schmerz 24. März 2006 Schmerzforscher Siegfried Mense auf dem Deutschen Schmerztag ausgezeichnet
Professor Dr. med. Siegfried Mense von der Universität Heidelberg wird heute auf dem 17. Deutschen Schmerztag in Frankfurt/Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen Schmerzpreises 2006 ausgezeichnet. Der Neuroanatom Siegfried Mense ist Professor am Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Heidelberg. Er erhält den Ehrenpreis am Freitag, den 24. März.

PDF Icon Schmerz 24. März 2006 Therapie-Kompass für Patienten und Ärzte auf Augenhöhe
(Frankfurt/Main) Auf dem 17. Deutschen Schmerztag präsentiert die Deutsche Schmerzliga den Prototyp eines Therapie-Kompasses: Das Instrument soll Patientinnen und Patienten in die Lage versetzen, mit Ihren Ärzten auf Augenhöhe zu kommunizieren. Die Scheibe stellt alle therapeutischen Optionen für Schmerzpatienten dar und soll als Gesprächsbasis für Patienten und Ärzte dienen.

PDF Icon Schmerz 24. März 2006 Patienten sollen die Therapieziele vorgeben
(Frankfurt/Main) In der Schmerztherapie bahnt sich ein Paradigmenwechsel an: »Unsere Patienten sollen selbst aktiv werden und ihre Behandlungsziele definieren«, erklärt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, auf dem 17. Deutschen Schmerztag in Frankfurt. Das macht sie zu Partnern der Ärzte und verbessert den Behandlungserfolg.

PDF Icon Schmerz 23. März 2006 Nervenschmerz: Ein GAU im Rückenmark
(Frankfurt/Main) Forscher konnten in jüngster Zeit jene Prozesse aufklären, die bei der Entstehung der schwer behandelbaren Nervenzellen eine Rolle spielen. Entscheidend ist dabei die Verkehrung von schmerzhemmenden in schmerzverstärkende Mechanismen, der GAU im Rückenmark.

PDF Icon Schmerz 23. März 2006 Den Schmerz in die Zange nehmen
 (Frankfurt/Main) Experten präsentieren auf dem Deutschen Schmerztag neue Strategien der medikamentösen Schmerzbehandlung. Der Ansatz ist die intelligente Kombination verschiedener Substanzen, welche die Pein an unterschiedlichen Stellen packen.

PDF Icon Schmerz 23. März 2006 »Das Gehirn hat keine Löschtaste« Chronische Schmerzen brauchen eine komplexe Therapie
(Frankfurt/Main) Wenn Schmerzen chronisch werden, verändert sich das Nervensystem. Darum müssen chronische Schmerzen, etwa ständige Rückenschmerzen, anders behandelt werden wie Akutschmerzen: Sie brauchen eine komplexe (multimodale) Therapie. Das berichten Experten auf dem Deutschen Schmerztag.

PDF Icon Schmerz 23. März 2006 Muskelschmerz: Leichte Nervenimpulse steigern die Schmerzempfindlichkeit
Professor Siegfried Mense von der Universität Heidelberg erhält den Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises (Frankfurt/Main)

Unterschwellige Schmerzsignale aus der Muskulatur, die normalerweise keine Schmerzempfindung auslösen, können gleichwohl Nervenzellen im Rückenmark sensibilisieren, wenn sie sich oft wiederholen. Dann verursachen diese Signale eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie) in der Muskulatur. Das hat ein Forscherteam um Professor Siegfried Mense von der Universität Heidelberg nun erstmals nachgewiesen. Siegfried Mense wird für seine wissenschaftlichen Leistungen bei der Erforschung von Muskelschmerzen auf dem Deutschen Schmerztag mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises ausgezeichnet.


PDF Icon Schmerz 22. März 2006 Schmerztherapie der Zukunft: Aus Patienten werden Partner
(Frankfurt/Main) Neue Erkenntnisse der Forschung und die Weiterentwicklung der Schmerzmedizin verbreitern das Spektrum der Behandlung und ermöglichen eine differenzierte Schmerztherapie. Damit diese Erfolg hat, werden die Patienten in der Zukunft stärker gefordert als bislang – ein Paradigmenwechsel: »Unsere Patienten müssen zu Partnern werden, die selbst aktiv werden und ihre Behandlungsziele definieren«, erklärt Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, auf dem 17. Deutschen Schmerztag in Frankfurt.

PDF Icon Schmerz 22. März 2006 »Wir wollen endlich zeigen, was eine moderne Schmerztherapie leisten kann«
(Frankfurt/Main) Die schlechte Nachricht: die Versorgung von Schmerzpatienten ist mehr denn je gefährdet. Die gute Botschaft: Mit neuen Konzepten der integrierten Versorgung wollen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie die Versorgung der Patienten durch innovative Lösungen sichern. Ziel ist eine frühzeitige und kompetente Behandlung, die verhängnisvolle Chronifizierungsprozesse vermeiden kann. Auf dem 17. Deutschen Schmerztag in Frankfurt präsentiert Dr. Thomas Nolte, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, erfolgreich gestartete Pilotprojekte.

PDF Icon Schmerz 22. März 2006 Schmerztherapie: Aufholjagd im Krankenhaus
(Frankfurt/Main) Die Schmerztherapie war in Kliniken lange Zeit ein Stiefkind. Inzwischen wird sie indes zum Faktor im Wettbewerb der Krankenhäuser. Probleme gibt es dennoch genug: So ist die Schmerztherapie nach Operationen oder die Behandlung von Tumorschmerzen in den Fallpauschalen ungenügend abgebildet – und wird damit nicht gesondert bezahlt. Klinikambulanzen beklagen Einnahmeausfälle aufgrund des neuen EBM 2000plus und im stationären Bereich würden manche Kliniken nur eine »Schmerztherapie light« anbieten, kritisieren Experten auf dem 17. Deutschen Schmerztag in Frankfurt.

PDF Icon Schmerz 22. März 2006 Deutsche Schmerzliga: gute Arbeit in schwierigen Zeiten
(Frankfurt/Main) Die Mitgliederzahlen der Deutschen Schmerzliga steigen von Jahr zu Jahr. Über 5000 Menschen engagieren sich mittlerweile in der Patientenorganisation. Unter ihrem Dach arbeiten darüber hinaus 121 Selbsthilfegruppen zusammen. »Die Patienten werden selbstbewusster«, erklärt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga. »Sie suchen Informationen, Rat und Hilfe, da sie diese leider allzu oft im Medizinsystem nicht erhalten.« Denn noch immer werden Ärzte zu wenig in der Diagnostik und Therapie von Schmerzen ausgebildet. »Dies ist angesichts der rasanten Entwicklung der Schmerzmedizin fatal«, kritisiert Koch auf dem 17. Deutschen Schmerztag.

PDF Icon Schmerz 21. März 2006 Arznei-Spargesetz wird die Versorgung chronisch kranker Patienten weiter verschlechtern
(Frankfurt/Main) Im Vorfeld des am 23. März in Frankfurt/Main beginnenden 17. Deutschen Schmerztages kritisieren die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga das geplante Arznei-Spargesetz. Dieses werde nach Meinung der beiden Verbände die Versorgung chronisch kranker Menschen weiter verschlechtern.

PDF Icon Schmerz Presse Einladung
Die Zukunft der Schmerztherapie steht im Mittelpunkt des Deutschen Schmerztags 2006, der vom 23. bis 25. März 2006 in Frankfurt/Main stattfindet. Bei diesem interdisziplinären Kongress, an dem mehr als 2000 Schmerzforscher, Ärzte, Psychologen, Physiotherapeuten und Vertreter der Pflegeberufe teilnehmen, geht es um die neuesten Entwicklungen von Schmerzforschung und Schmerzmedizin. Vorgestellt werden neue Einsichten in die Mechanismen der Schmerzchronifizierung sowie medikamentöse und nicht-medikamentöse Strategien, diese bei verschiedenen Schmerzformen zu verhindern bzw. zu durchbrechen.

Dieser Fortschritt kann den etwa 15 Millionen Patientinnen und Patienten indes nur dann zu Gute kommen, wenn im Gesundheitssystem Rahmenbedingungen herrschen, die es den Therapeuten erlauben, die neuen Erkenntnisse in ihre tägliche Praxis umzusetzen. Die Finanznot im Gesundheitssystem ist jedoch dramatisch. Gleichwohl gibt es erste Ansätze, trotz schrumpfender Ressourcen durch kreative Konzepte den Patienten eine kompetente Versorgung bieten zu können.

Auftakt-Pressekonferenz
DEUTSCHER SCHMERZTAG 2006
Mittwoch, 22. März 2006
11.00 Uhr • Raum „München“ • Maritim-Hotel
Theodor-Heuss-Allee 3, Frankfurt
Das Team der Pressestelle sowie ein Arbeitsraum stehen Ihnen während der Tagung im Raum „Klausur“ zur Verfügung. Telefon: 069/7575-73130.


PDF Icon Schmerz 27. Februar 2006 Chronischer Schmerz wird durch internationale Diagnose-Klassifikation nicht erfasst
Ambulante Schmerztherapie durch neues Vergütungssystem weiterhin in Gefahr

Das internationale Klassifikationssystem für Krankheiten (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll Grundlage für Fallpauschalen in der ambulanten ärztlichen Versorgung werden – ähnlich wie bei der Vergütung von Krankenhausbehandlungen. Dies kann für Patienten mit chronischen Schmerzen fatale Folgen haben: Der ICD-10 spiegelt derzeit die unterschiedlichen Schweregrade der Schmerzkrankheit nicht wieder, wie eine Untersuchung belegt. Es fehlt daher die Grundlage für differenzierte Diagnosen und damit für entsprechende Fallpauschalen. Um diesen Missstand zu beheben, plant die DRG-Kommission der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) eine Eingabe beim zuständigen Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).