Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Pressemitteilungen 2010

06. Oktober 2010
PDF Icon Schmerz Sicherheit für Schmerzpatienten: Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. fordert Ausschluss starker Opioide aus der Rabatt-Austauschpflicht

Mannheim, 6. Oktober 2010 – Der ausschließlich ökonomisch und nicht medizinisch begründete Pflicht-Austausch von stark wirksamen Schmerzmitteln durch den Apotheker infolge von Rabattverträgen zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern muss untersagt werden, damit Schmerzpatienten nicht weiter zu den Verlierern im Gesundheitssystem gehören“, fordert Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe anlässlich des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses in Mannheim. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e. V. (DGS) macht sich damit stark für die rund 15 Millionen chronisch Schmerzkranken sowie etwa 1,5 Millionen Krebspatienten in Deutschland, von denen viele auf starke Opioide angewiesen sind.

 

18. August 2010
PDF Icon Schmerz Schmerzorganisationen begrüßen geplante Änderungen des Betäubungsmittelrechts

(Oberursel/Göppingen) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V., Oberursel, begrüßen die von der Regierungskoalition geplanten Änderungen des Betäubungsmittelrechts, um die Versorgung von Patienten mit Schmerzmitteln zu verbessern.

 

20. Juli 2010
PDF Icon Schmerz Schmerztherapieführer 2010 erschienen

Aktuelle Informationen über die schmerztherapeutische »Landschaft« in Deutschland für Fachkreise

(Oberursel) Rund 4000 Anschriften umfasst das aktuelle Mitgliederverzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., der "Schmerztherapieführer Deutschland 2010". Dieses Nach schlage werk der größten europäischen Schmerzfachgesellschaft ist ein seit Jahren wichtiges Standardwerk.

 

 19. März 2010
PDF Icon Schmerz Cannabinoid lindert die Leiden schwerstkranker Kinder

Sven Gottschling vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar erhält Preis für seine Präsentation auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag

Der Kinderarzt, Schmerz- und Palliativmediziner Priv. Doz. Dr. Sven Gottschling vom Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar behandelt Kinder, die aufgrund von Erkrankungen wie Krebs, Erbleiden oder Behinderungen unter starken Schmerzen leiden. Wenn er mit den herkömmlichen Medikamenten die Pein seiner kleinen Patienten nicht mehr in den Griff bekommt, verordnet Gottschling seit fünf Jahren Dronabinol, den halbsynthetisch hergestellten Hauptwirkstoff der Cannabis-Pflanze. Für die Präsentation seiner Fallserie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main wurde Sven Gottschling heute mit dem 1. Posterpreis ausgezeichnet.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Stammzellforschung und Schmerz

Die neuen Möglichkeiten der Stammzellforschung beflügeln auch Überlegungen, wie diese Zellen in der Schmerztherapie eingesetzt werden könnten. Professor Dr. med. Jürgen Hescheler vom Institut für Neurophysiologie, Zentrum für Molekulare Medizin der Universität Köln, präsentiert seine Überlegungen auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010

Ehrenpreis für Dr. rer. nat. Ruth Drdla, Mag. rer. nat. Matthias
Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler, Wien.


(Frankfurt/Main) Dr. rer. nat. Ruth Drdla, Mag. rer. nat. Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler werden auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet. Die Arbeitsgruppe um Prof. Sandkühler, dem Leiter des Zentrums für Hirnforschung an der Medizinischen Universität Wien, lieferte grundlegend neue Erkenntnisse über die durch Opioide vermittelte Schmerzüberempfindlichkeit. Das Team erhält den Ehrenpreis im Rahmen eines Abendsymposiums am Freitag, den 19. März 2010.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Deutscher Schmerzpreis 2010

Deutscher Schmerzpreis für Dr. med. Thomas Nolte, Wiesbaden

(Frankfurt/Main) Dr. med. Thomas Nolte wird auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2010 ausgezeichnet. Der ärztliche Leiter des Schmerz- und Palliativzentrums Rhein-Main in Wiesbaden erhält den mit 10.000 Eurodotierten Preis im Rahmen eines Abendsymposiums am Freitag, den 19.März 2010.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen

Es klingt paradox: Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits Schmerzen intensivieren. Ein Forscherteam von der Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären, der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler am 19. März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Palliativmedizin: Was kostet Lebensqualität?

Seit drei Jahren haben Patienten Anspruch auf eine ambulante Palliativversorgung. Doch noch immer fehlt ein entsprechendes flächendeckendes Angebot. »An den Kosten kann dies nicht liegen«, erklärt der Palliativ- und Schmerzmediziner Dr. Thomas Nolte aus Wiesbaden auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. Denn die spezielle ambulante Palliativversorgung verursacht deutlich weniger Kosten als die herkömmliche Versorgung von schwerkranken Patienten am Lebensende. Das belegen neue Berechnungen von Nolte, der am 19. März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag mit dem Deutschen Schmerzpreis 2010 ausgezeichnet wird.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Rückenschmerzen: Was kostet Lebensqualität?

Eine adäquate und frühzeitige Behandlung von Rückenschmerzen verbessert signifikant die Lebensqualität der Patienten und kann die Chronifizierung der Schmerzen verhindern. Dieser Gewinn für die Patienten kostet in den ersten sechs Monaten 1.177 Euro für die medizinische Behandlung. Die indirekten Kosten für Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung bei den Patienten im berufsfähigen Alter sind in dieser Zeit mehr als dreimal so hoch. Dies zeigt die Zwischenauswertung einer Versorgungsforschungsstudie von Prof. Dr. Dr. Reinhard Rychlik vom Institut für Empirische Gesundheitsökonomie in Burscheid, präsentiert auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

 

19. März 2010
PDF Icon Schmerz Rückenschmerzen: Besser behandelt und trotzdem noch Geld gespart

Obwohl bei Rückenschmerzen Operationen nur in seltenen Fällen sinnvoll sind, steigt die Zahl der Eingriffe – und damit auch die Zahl von Patienten, bei denen die Schmerzen nach der OP nicht besser, sondern schlimmer werden. Ein neues bundesweites Versorgungskonzept soll dazu beitragen, dass überflüssige Eingriffe unterbleiben: »Die Zweitmeinung vor operativen Eingriffen an der Wirbelsäule kann nicht nur Patienten unnötige Operationen ersparen, sondern den Krankenkassen auch unnötige Kosten«, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Denn es stehen inzwischen innovative Komplextherapien zur Verfügung, die eine hohe Erfolgsquote haben.

 

17. März 2010
PDF Icon Schmerz Sexueller Missbrauch - lebenslanger Schmerz

»Missbrauch im Kindesalter bedeutet für die Betroffenen nicht nur ein schweres psychisches Trauma, sondern führt in vielen Fällen zu lebenslangen Ganzkörperschmerzen«, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

 

17. März 2010
PDF Icon Schmerz Opioid-Therapie chronischer Schmerzen:

Leitlinie gefährdet die Versorgung von Patienten

Eine Therapie-Leitlinie mit gravierenden methodischen Schwächen gefährdet die medikamentöse Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen“, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

 

17. März 2010
PDF Icon Schmerz Recht auf Schmerztherapie: Rechtsanspruch und Realität 2010

Die Position der Juristen ist eindeutig: »Es ist ein allgemeines Menschenrecht, von Schmerzen befreit zu werden und, wenn dies nicht möglich ist, Schmerzlinderung zu erfahren«, erklärt Klaus Kutzer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D. auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Allerdings klafft eine Lücke zwischen Rechtsanspruch und Realität: Nach wie vor ist nur ein Bruchteil der Patienten mit chronischen Schmerzen adäquat versorgt. »Nötig ist der politische Wille, die Rahmenbedingungen für die Schmerztherapie zu verändern«, erklärt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. Oberstes Ziel müsse es sein, Leiden zu lindern und dadurch auch Ressourcen im Gesundheits- und Sozialsystem zu schonen.

 

17. März 2010
PDF Icon Schmerz Palliativmedizinischer Flickenteppich:

»Es wird in Deutschland Orte geben, wo man besser oder schlechter stirbt«

Seit mehr als zwei Jahren haben Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf eine ambulante palliativmedizinische Betreuung. Doch nach wie vor fehlt ein flächendeckendes Versorgungsangebot. Ein Flickenteppich unterschiedlicher Rahmenbedingungen und entsprechende Auseinandersetzungen zwischen den Palliativ-Teams und den Krankenkassen sind der Grund. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie fordert deshalb flächendeckende Rahmenbedingungen, die endlich die Umsetzung der geltenden gesetzlichen Ansprüche im ambulanten Bereich ermöglichen.

 

17. März 2010
PDF Icon Schmerz Schmerztherapie wird individueller

Die Erkenntnisse der Schmerzforscher und Schmerzmediziner eröffnen neue Optionen für die Schmerzbehandlung: „Eine moderne Schmerztherapie ist interdisziplinär, setzt verschiedene Strategien gleichzeitig und nicht nacheinander ein und muss individuell auf die Erfordernisse des einzelnen Patienten zugeschnitten werden“, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Untersuchungen zeigen, dass maßgeschneiderte Therapien der konventionellen Behandlung »von der Stange« überlegen sind. Allerdings sorgen die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen dafür, dass nicht alle Patienten, die diese Therapien benötigen, sie auch erhalten.

Dr. med. Johannes Horlemann
Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. Schmerzzentrum DGS Geldern

Klaus Kutzer
Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D. Karlsbad

Dr. med. Marianne Koch
Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V.

Barbara Ritzert
Pressestelle Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie/Deutsche Schmerzliga

Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Tagungspräsident • Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. (DGS) • Leiter des regionalen Schmerzzentrums DGS Göppingen

PD Dr. med. Michael A. Überall
Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie und Palliativmedizin (IQUISP) Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. Nürnberg.

 

22. Januar 2010
PDF Icon Schmerz Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie

mit breitem Fortbildungsangebot
Aktueller Fortbildungskalender 2010 erschienen


(Oberursel, Januar 2010) Mehr als 170 Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Schmerztherapie
enthält der Fortbildungskalender 2010 der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.