Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Nationales Versorgungsforum Schmerz

Pressemitteilungen 2012

19. Dezember 2012
PDF Icon Schmerz Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie mit breitem Fortbildungsangebot

Aktueller Fortbildungskalender 2013 erschienen

(Oberursel) Mehr als 170 Fortbildungsveranstaltungen im Bereich Schmerztherapie enthält der Fortbildungskalender 2013 der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. bietet neben dem Curriculum „Spezielle Schmerztherapie“ mit über 170 regionalen Praxis-Seminaren und zahlreichen regelmäßigen interdisziplinären Schmerzkonferenzen in etwa 120 regionalen Schmerzzentren ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm für Ärzte, Psychologen und medizinische Assistenzberufe. Neben Grundlagenwissen stehen praktische Entwicklungen in Klinik und Praxis im Mittelpunkt.

 

15. November 2012
PDF Icon Schmerz Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie entwickelt Praxis-Leitlinien für die Schmerztherapie gemeinsam mit Patienten

Online-Plattform „dgs-praxisleitlinien.de“ gestartet / Kommentierungsphase eröffnet

(Oberursel) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. betreten Neuland bei der Entwicklung evidenzbasierter Praxis-Leitlinien für die Diagnostik und Therapie chronischer Schmerzen. Auf einer ab sofort freigeschalteten Online-Plattform „dgs-praxisleitlinien. de“ können nicht nur Schmerzmediziner, sondern auch Angehörige anderer Heilberufe und vor allem Patienten und deren Angehörige die Leitlinien sichten, prüfen und kommentieren. „Dazu wurden die ersten zur Kommentierung jetzt vorliegenden Leitlinien in eine auch für Nichtmediziner verständliche Sprache übersetzt“, sagt PD Dr. Michael A. Überall, Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie. Die beiden ersten PraxisLeitlinien zu „Tumorschmerzen“ und „tumorbedingten Durchbruchschmerzen“ können bis zum 9. Dezember 2012 kommentiert werden.

 

13. Oktober 2012
PDF Icon Schmerz Auszeichnung während der 15. Südwestdeutschen Schmerztage in Göppingen

Der Göppinger Chirurg und Sportmediziner Dr. med. Ulrich Grill wurde am 12. Oktober 2012 während der 15. Südwestdeutschen Schmerztage in Göppingen mit dem Baden-Württembergischen PALLIATIV- und SCHMERZPREIS ausgezeichnet. Spontan erklärte der Preisträger, dass er das Preisgeld verdoppeln und die ganze Summe dem Förderverein Hospizbewegung Göppingen e.V. spenden wird. Dafür gab es von den rund 500 Besucherinnen und Besuchern des öffentlichen Forums der Südwestdeutschen Schmerztage besonders viel Beifall.

 

11. Oktober 2012
PDF Icon Schmerz Dr. Ulrich Grill aus Göppingen erhält den Baden-Württembergischen Palliativ- und Schmerzpreis 2012

Auszeichnung während der 15. Südwestdeutschen Schmerztage in Göppingen

Der Göppinger Chirurg und Sportmediziner Dr. med. Ulrich Grill wird am 12. Oktober 2012 während der 15. Südwestdeutschen Schmerztage in Göppingen mit dem Baden-Württembergischen PALLIATIV- und SCHMERZPREIS ausgezeichnet.

 

10. Oktober 2012
PDF Icon Schmerz »Schmerz alleine ist kein Grund für eine Operation«

Auf Messers Schneide – wird zu viel operiert? / Patientenforum im Rahmen
der 15. Südwestdeutschen Schmerztage in Göppingen

Ständige Schmerzen im Rücken oder den Gelenken – verständlich, dass viele Patienten sich von einer Operation ein schnelles Ende der Pein erhoffen. Dies kann auch der Fall sein – vorausgesetzt die Indikation wurde korrekt gestellt. »Doch Schmerz alleine ist keine Indikation für eine Operation«, warnt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Leiter der 15. Südwestdeutschen Schmerztage. Bei den meisten der mehr als 600 Patienten mit Rückenschmerzen, die vor einer geplanten OP eine zweite Meinung in einem spezialisierten Zentrum der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie einholten, rieten die Experten von einer Operation ab.

 

02. Oktober 2012
PDF Icon Schmerz Deutscher Schmerzpreis 2013 ausgeschrieben

- Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie -

(Oberursel) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., Trägerin des Deutschen Schmerzpreises, verleiht seit 1986 in regelmäßiger Folge zusammen mit der Deutschen Schmerzliga e. V. jährlich den DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mit ihm werdenPersönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie aku-ter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentlichesWirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Patientenbeigetragen haben.

 

31. August 2012
PDF Icon Schmerz Schmerztherapieführer 2012 erschienen

(Oberursel) Rund 4000 Anschriften umfasst das aktuelle Mitgliederverzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., der "Schmerztherapieführer Deutschland 2012". Dieses Nachschlagewerk der größten europäischen Schmerzfachgesellschaft ist ein seit Jahren wichtiges Standardwerk.

 

14. Juni 2012
PDF Icon Schmerz Aktionstag gegen den Schmerz

17 Prozent der Deutschen leiden an chronischen Schmerzen. Nach aktuellen Schätzungen erhalten bis zu 50 Prozent dieser Patienten eine unzureichende Schmerztherapie. Um Patienten und Öffentlichkeit besser über die Behandlung von chronischen Schmerzen zu informieren, fand in diesem Jahr am 5. Juni zum ersten Mal der bundesweite Aktionstag gegen den Schmerz statt. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. gehört zu dem Konsortium aus Fachgesellschaften und Organisationen die den Aktionstag gemeinsam gestaltet haben.

 

15. Mai 2012
PDF Icon Schmerz Schmerzmedizin wird endlich Pflichtfach im Medizinstudium

Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie begrüßt neue Approbationsordnung für Ärzte / Facharzt für Schmerzmedizin gefordert

»Für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen ist es ein Meilenstein, dass die Schmerzmedizin endlich zum Pflichtfach im Medizinstudium wird«, kommentiert Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. die Zustimmung des Bundesrates zu einer Änderung der Approbationsordnung für Ärzte. »Unsere Gesellschaft sieht es mit Genugtuung, dass ihre langjährigen Bemühungen endlich Früchte getragen haben und die Schmerzmedizin zukünftig als Querschnittsfach gelehrt werden wird“, so der Göppinger Schmerzmediziner weiter. Diesem ersten Schritt müsse jedoch ein zweiter folgen. »Wir brauchen nicht nur eine bessere Ausbildung aller Ärzte in Schmerzmedizin, sondern zusätzlich den Facharzt für Schmerzmedizin, der für die Behandlung der komplexen Probleme von Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit qualifiziert ist.«

 

18. März 2012
Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe aus Göppingen als Präsident
der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie im Amt bestätigt

(Frankfurt/Main) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., die größte Schmerzgesellschaft in Europa, hat den leitenden Arzt des Schmerz- und Palliativzentrum Göppingen, Dr. med. Gerhard H.H. Müller-Schwefe, erneut zu ihrem Präsidenten gewählt. Die Wahl erfolgte im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2012 in Frankfurt/Main, an dem rund 2.500 Teilnehmer die neuesten Ergebnisse der Schmerzmedizin und Strategien zur Verbesserung der Versorgungssituation von Schmerzpatienten diskutierten. Die Tagung ging mit der Mitgliederversammlung der Gesellschaft am Samstagabend zu Ende. Auf dieser fand auch das neue Programm »Die Schmerzoffensive Deutschland« eine breite Zustimmung der Mitglieder.

Das Programm des neuen Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie fand auf der Mitgliederversammlung breite Zustimmung: »Die Schmerzoffensive Deutschland soll die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland nicht nur punktuell, sondern nachhaltig und flächendeckend sicherstellen«, erklärt Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. Das Gesundheitssystem in Deutschland, so der Schmerzmediziner weiter, »muss sich endlich an der Versorgungsnotwendigkeit von Millionen Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit orientieren.« Zum Programm gehört ein Bündel von Maßnahmen, unter anderem auch die Etablierung der Schmerzmedizin als eigenständiges Fachgebiet. »Nur wenn die Schmerzmedizin als eigenständiges Fach in der medizinischen Forschung und Lehre vertreten und Pflichtfach in der Ärzteausbildung wird, lässt sich die Situation der Menschen mit chronischen Schmerzen verbessern«, sagt Müller-Schwefe.

Neu gewählt in den Vorstand wurde als Vizepräsidentin die Anästhesistin Dr. med. Silvia Maurer, Leiterin des Regionalen Schmerzzentruma DGS - Bad Bergzabern. Ebenfalls neuer Vizepräsident ist der Schmerz- und Palliativmediziner Klaus Längler, Leiter des Regionalen Schmerzzentruma DGS - Erkelenz.

Im Amt als Vizepräsidenten der Gesellschaft bestätigt wurden: Sanitätsrat Dr. med. Oliver Emrich, Facharzt für Allgemeinmedizin, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS - Ludwigshafen, Dr. med. Dipl. Psych. Johannes Horlemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, spezielle Schmerztherapie, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS Geldern und Priv. Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie, Direktor des Institut für Qualitätssicherung in Schmerztherapie & Palliativmedizin, Nürnberg, Leiter des Regionalen Schmerzzentrums DGS Nürnberg.

 

16. März 2012
PDF Icon Schmerz Professor Henning Blume aus Oberursel erhält den Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2012

(Frankfurt/Main) Der führende Galeniker und Pharmazeut Professor Dr. rer. nat. Henning Blume wird am 17. März 2011 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/ Main mit dem EHRENPREIS des Deutschen Schmerzpreises ausgezeichnet.

 

16. März 2012
PDF Icon Schmerz Professor Kati Thieme von der Universität Marburg erhält den Deutschen Schmerzpreis 2012

(Frankfurt/Main) Professor Dr. rer. soc. Kati Thieme, Direktorin des Instituts für Medizinische Psychologie an der Philipps-Universität Marburg, wird am 17. März 2012 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS 2012 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

 

16. März 2012
PDF Icon Schmerz Spannungskopfschmerz: Vorsicht mit Schmerztabletten

(Frankfurt/Main) Nichts spricht bei gelegentlichen Kopfschmerzen gegen eine Schmerztablette. Treten die Beschwerden jedoch an mehr als zehn Tagen im Monat auf oder halten sie länger als drei Tage an, müssen sie auf jeden Fall ärztlich diagnostiziert werden. Denn Spannungskopfschmerzen können verschiedene Ursachen haben. »Werden muskuläre Ursachen nicht ausreichend berücksichtigt, kann eine Behandlung von Spannungskopfschmerz mit Akutschmerzmitteln sogar kontraproduktiv sein«, warnt Professor Dr. Hartmut Göbel, Ärztlicher Direktor der Neurologisch-Verhaltensmedizinischen Schmerzklinik Kiel auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

 

16. März 2012
PDF Icon Schmerz Therapie der chronischen Migräne: Es gilt die 0-8-15-Regel

(Frankfurt/Main) Lange Zeit diskutierten die Kopfschmerz-Experten, ob es eine chronische Migräne überhaupt gibt. Dieser Disput ist inzwischen entschieden: Die chronische Migräne ist in der internationalen Klassifikation der Kopfschmerzen enthalten. Allerdings ist ihre Behandlung schwierig. Denn Migräneattacken sollten nicht häufiger als an 10 bzw. 15 Tagen pro Monat medikamentös behandelt werden. »Darum ist bei dieser sehr seltenen Kopfschmerzform eine multimodale Therapie entscheidend wichtig, bei der verschiedene Verfahren miteinander kombiniert werden«, erklärt die Essener Schmerztherapeutin und Kopfschmerzspezialistin Dr. Astrid Gendolla auf dem Deutschen Schmerz und Palliativtag 2012 in Frankfurt.

 

15. März 2012
PDF Icon Schmerz Die Pein im Leib: Wenn das Bauchhirn den Schmerz erlernt

(Frankfurt/Main) Der Mensch hat zwei Gehirne – eines im Kopf, ein zweites im Bauch. Die beiden Gehirne haben viele Gemeinsamkeiten, kommunizieren miteinander und funktionieren nach ähnlichen Spielregeln. »Darum sind manche Prozesse im Bauchhirn mit der Chronifizierung von Schmerzen im Zentralnervensystem vergleichbar und wie bei der Chronifizierung von Rückenschmerzen wirken auch bei Bauchschmerzen innere und äußere Faktoren zusammen, wenn die Pein zum Dauerbegleiter wird«, erklärt der Duisburger Schmerztherapeut Dr. Günther Bittel auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2012 in Frankfurt.

 

15. März 2012
PDF Icon Schmerz »Von einer sicheren Arzneitherapie im Alter sind wir weit entfernt.«

(Frankfurt/Main) »Schmerz gehört nicht zwangsläufig zum Alter«, sagt der Ludwigshafener Schmerztherapeut Dr. Oliver Emrich auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Eine ausreichende Schmerzbehandlung ist sogar ethische Verpflichtung, denn allzu häufig schränkt vorwiegend der Schmerz den Aktionsradius alter Menschen ein und macht sie depressiv. Doch bei der Auswahl von Medikamenten müssen Ärzte die körperlichen und psychischen Besonderheiten dieser Altersgruppe berücksichtigen.

 

15. März 2012
PDF Icon Schmerz Freizeitsportler: riskanter Schmerzmittelkonsum

(Frankfurt/Main) Sport und Bewegung sind wirksame Schmerzmittel. »Sport kann Schmerzen lindern und sogar die weitere Chronifizierung von Schmerzen aufhalten«, erklärt Dr. Michael Küster, Schmerztherapeut in Bonn-Bad Godesberg auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main. Allerdings schlucken viele Freizeitsportler vor einem Marathonlauf Schmerzmittel, um Muskelkater und Gelenkschmerz zu verhindern. Dieser sorglose Umgang mit Schmerzmitteln kann fatale Folgen haben. Das zeigen Umfragen und Untersuchungen beim Bonn Marathon, die Küster in Frankfurt präsentierte.

 

14. März 2012
PDF Icon Schmerz Praxis-Leitlinien und Fragebögen sollen die Schmerztherapie erleichtern

(Frankfurt/Main) Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga haben das Projekt »Praxis-Leitlinien« als Bestandteil der Schmerzoffensive Deutschland gestartet. Ziel ist eine bessere Behandlung von Schmerzpatienten. Die ersten Leitlinien werden auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert und diskutiert. Ebenso stellen Experten erste Praxis-Fragebögen vor, die eine Konsequenz der Leitlinienarbeit sind. Sie sollen Ärzten eine individuell angepasste Therapie ihrer Patienten erleichtern.

 

14. März 2012
PDF Icon Schmerz Schmerzoffensive Deutschland: Ein Programm für die bessere Versorgung von Schmerzpatienten

(Frankfurt/Main) Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen sind die Stiefkinder des Medizinsystems. Dies belegen Umfragen und Untersuchungen, die auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert werden. »Die ‘Schmerzoffensive Deutschland’, ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie, soll dies ändern«, erklärt Tagungspräsident Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. Das Programm hat ein einziges Ziel: Das Gesundheitssystem in Deutschland soll sich endlich an der Versorgungsnotwendigkeit von Millionen Menschen mit chronischer Schmerzkrankheit orientieren. Dies erfordert ein Bündel von Maßnahmen, unter anderem auch die Verankerung der Schmerzmedizinals eigenständiges Fachgebiet in der Medizin