Schmerzmedizin 5 / 2019

SpringerMedizin.de/CME https://doi.org/10.1007/s00940-019-0962-3 Teilnehmen und Punkte sammeln können Sie • als e.Med-Abonnent von SpringerMedizin.de • als registrierter Abonnent dieser Fachzeitschrift • als Mitglied der DGS e.V., der DAGST e.V. und dem Berufsverband der Palliativmediziner in Westfalen-Lippe e.V. Dieser CME-Kurs ist zwölf Monate auf SpringerMedizin.de/CME verfügbar. Sie finden ihn am schnellsten, wenn Sie den Titel des Beitrags in das Suchfeld ein- geben. Alternativ können Sie auch mit der Option „Kurse nach Zeitschriften“ zum Ziel navigieren. Für eine erfolgreiche Teilnahme müssen 70% der Fragen richtig beantwortet werden. Pro Frage ist jeweils nur eine Antwortmöglichkeit zutreffend. Bitte beachten Sie, dass Fragen wie auch Ant- wortoptionen online abweichend vom Heft in zufälliger Reihenfolge ausgespielt werden. Dieser CME-Kurs wurde von der Baye- rischen Landesärztekammer mit zwei Punkten in der Kategorie I zur zertifi- zierten Fortbildung freigegeben und ist damit auch für andere Ärztekam- mern anerkennungsfähig. Bei inhaltlichen Fragen erhalten Sie beim Kurs auf SpringerMedizin.de/CME tutorielle Unterstüt- zung. Bei technischen Problemen erreichen Sie unseren Kundenservice kostenfrei unter der Nummer (0800) 77 80 777 oder per Mail unter kundenservice@springermedizin.de . CME -Fragebogen Neuropsychiatrische Symptome in der Palliativmedizin ? ? Das häufigste neuropsychiatrische Symptom am Lebensende ist... ◯◯ Depression ◯◯ Gestörter Schlaf ◯◯ Delir (Verwirrtheit) ◯◯ Zentral neuropathischer Schmerz ◯◯ Anfallsstatus ? ? Welches Medikament eignet sich für die Notfallbehandlung epileptischer Anfälle in der Palliativmedizin? ◯◯ Lorazepam ◯◯ Lamotrigin ◯◯ Gabapentin ◯◯ Levetiracetam ◯◯ Lacosamid ? ? Welche Aussage zu nicht medikamen­ tösen Maßnahmen in der palliativ­ medizinischen Delirbehandlung trifft zu? ◯◯ Sie sollten nur bei Erfolglosigkeit der Medikamente angewandt werden. ◯◯ Sie sind Aufgabe des Pflegeteams und nicht der Ärzte. ◯◯ Besuchsverbote für Angehörige sind dabei wichtig. ◯◯ Äußere Zeitgeber sind eher verwirrend. ◯◯ Sie spielen am Lebensende eine besonders wichtige Rolle. ? ? Was ist kein Antikonvulsivum? ◯◯ Carbamazepin ◯◯ Dimenhydrinat ◯◯ Valproat ◯◯ Phenytoin ◯◯ Pregabalin ? ? Für das Symptom Koma in der Palliativmedizin gilt: ◯◯ Komatöse Menschen spüren keine Schmerzen. ◯◯ Komatöse Menschen bekommen in der Regel kaum etwas von ihrer Umgebung mit. ◯◯ Auslöser für ein Koma können Stoff­ wechselstörungen sein. ◯◯ Hilfreich ist das Konzept der basalen Stimulation. ◯◯ Komatöse Menschen brauchen in der Regel keine spezielle Palliativversor­ gung. ? ? Welches Antidepressivum ist auch noradrenerg wirksam und daher auch für die Therapie neuropathischer Schmerzen gut geeignet? ◯◯ Sertralin ◯◯ Mirtazapin ◯◯ Citalopram ◯◯ Escitalopram ◯◯ Paroxetin ? ? Welches ist keine sinnvolle Maß­ nahme bei Schlafstörungen? ◯◯ Abends nur leichte Mahlzeiten ◯◯ Regelmäßige Einschlafzeiten und Rituale ◯◯ Entspannungstraining (z. B. autogenes Training, Yoga) ◯◯ Alkohol als Hypnotikum ◯◯ Bett nur zum Schlafen nutzen ? ? Welche Antikonvulsiva sind in der Palliativversorgung am Lebensende besonders vorteilhaft? ◯◯ Gabapentin und Carbamazepin wegen ihrer Wirkung beim neuropathischen Schmerz. ◯◯ Phenytoin wegen seiner parenteralen Verabreichungsmöglichkeit. ◯◯ Levetiracetam und Lacosamid wegen der Möglichkeit von subkutanen Gaben und ihren geringen Interaktio­ nen. ◯◯ Benzodiazepine wegen ihrer Lipo­ philie. ◯◯ Phenobarbital wegen seiner langen Halbwertszeit. ? ? Warum sind neuropsychiatrische Symptome in der Palliativversorgung besonders herausfordernd? ◯◯ Weil sie im Alltag selten sind. ◯◯ Weil die wenigsten Palliativmediziner Neurologen sind. Schmerzmedizin 2019; 35 (5) 25

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