Schmerzmedizin 2 / 2019

SpringerMedizin.de/CME https://doi.org/10.1007/s00940-019-0959-y Teilnehmen und Punkte sammeln können Sie • als e.Med-Abonnent von SpringerMedizin.de • als registrierter Abonnent dieser Fachzeitschrift • als Mitglied der DGS e.V., der DAGST e.V. und dem Berufsverband der Palliativmediziner in Westfalen-Lippe e.V. Dieser CME-Kurs ist zwölf Monate auf SpringerMedizin.de/CME verfügbar. Sie finden ihn am schnellsten, wenn Sie den Titel des Beitrags in das Suchfeld ein- geben. Alternativ können Sie auch mit der Option „Kurse nach Zeitschriften“ zum Ziel navigieren. Für eine erfolgreiche Teilnahme müssen 70% der Fragen richtig beantwortet werden. Pro Frage ist jeweils nur eine Antwortmöglichkeit zutreffend. Bitte beachten Sie, dass Fragen wie auch Ant- wortoptionen online abweichend vom Heft in zufälliger Reihenfolge ausgespielt werden. Dieser CME-Kurs wurde von der Baye- rischen Landesärztekammer mit zwei Punkten in der Kategorie I zur zertifi- zierten Fortbildung freigegeben und ist damit auch für andere Ärztekam- mern anerkennungsfähig. Bei inhaltlichen Fragen erhalten Sie beim Kurs auf SpringerMedizin.de/CME tutorielle Unterstüt- zung. Bei technischen Problemen erreichen Sie unseren Kundenservice kostenfrei unter der Nummer (0800) 77 80 777 oder per Mail unter kundenservice@springermedizin.de . CME -Fragebogen Vestibuläre Migräne ? ? Welche Aussage beschreibt die wich- tigsten Diagnosekriterien der vestibu- lären Migräne korrekt? ◯◯ Hörminderung, Neuropathie, Skew-Deviation ◯◯ Normaler Head-Impuls-Test, richtungs- wechselnder Blickrichtungsnystagmus, Skew-Deviation ◯◯ Schwindel, Lichtempfindlichkeit und visuelle Aura ◯◯ Schwankschwindel, Verbesserung des Hörvermögens und Tinnitus ◯◯ Schwankschwindel, Angstgefühl, Doppelbilder ? ? Bei der vestibulären Migräne ◯◯ ist die Ursache ein Gefäß-Nerven-Kontakt. ◯◯ dauern die Attacken für gewöhnlich länger als 5 Tage. ◯◯ lassen sich die Attacken durch Husten, Pressen oder Niesen auslösen. ◯◯ gehen die Attacken mit Licht- und Lärmempfindlichkeit einher. ◯◯ finden sich niemals zentrale Augen­ bewegungsstörungen. ? ? Eine 24-jährige Patientin berichtet über seit fünf Jahre bestehende, etwa dreimal pro Monat auftretende für Minuten bis viele Stunden anhaltende Schwindelattacken, die teilweise mit einem rechtsseitigen Kopfschmerz einhergehen. Bei der körperlichen Untersuchung finden Sie eine leich- te zentrale Okulomotorikstörung mit allseits leicht sakkadierter Blickfolge. Was ist die Diagnose? ◯◯ Multiple Sklerose ◯◯ Vestibuläre Migräne ◯◯ Rezidivierende Hirnstammischämien ◯◯ Panikattacken ◯◯ Neurodegenerative Kleinhirn­ erkrankung ? ? Durch welche der folgenden therapeutischen Möglichkeiten lässt sich eine vestibuläre Migräne nach evidenzbasierten und validierten Kriterien positiv beeinflussen? ◯◯ Langsame Einstellung auf Benzo­ diazepine ◯◯ Positive dopaminerge Wirkung von Sulpirid ◯◯ Physiotherapeutisches Schwindel­ training ◯◯ Zentral dämpfende Medikamente wie Haloperidol ◯◯ Es besteht keine Therapieoption ? ? Welche Aussage zu vestibulärer Migräne trifft zu? ◯◯ Schwindel und Kopfschmerzen treten immer zusammen auf. ◯◯ Bewegung kann die Symptome der vestibulären Migräne verschlimmern. ◯◯ Vestibuläre Migräne und Migräne vom Basilaristyp sind im Grunde das Gleiche. ◯◯ Phono- und Fotophobie kommen bei der vestibulären Migräne praktisch nicht vor. ◯◯ Bei der vestibulären Migräne darf es keine Auffälligkeiten in der neuro­ ophthalmologischen Untersuchung geben. ? ? Welche Aussage zur vestibulären Migräne ist richtig? ◯◯ Gemessen an anderen Schwindel­ ursachen ist die vestibuläre Migräne häufig. ◯◯ Eine Computertomografie des Schädels reicht zur Diagnose aus. ◯◯ Streng genommen handelt es sich hierbei um eine peripher-vestibuläre Ursache. ◯◯ Akustikusneurinome sind die wichtigste Differenzialdiagnose. ◯◯ Die vestibuläre Migräne betrifft vor allem Männer ≥ 60 Jahre. ? ? Welche Präparate sind zur Akut­ behandlung einer vestibulären Migräneattacke klinisch ausreichend getestet? ◯◯ Sulpirid und Benzodiazepine ◯◯ Tritane wie Zolmitriptan und Rizatriptan ◯◯ Betahistin und Dimenhydrinat ◯◯ Paracetamol und Novalgin ◯◯ Amitriptylin und Nortriptylin 28 Schmerzmedizin 2019; 35 (2)

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