Schmerzmedizin 2 / 2019

? ? Welche Aussage zur Diagnosestellung der vestibulären Migräne ist richtig? ◯◯ Der Patient ist durch viele Facharzt­ besuche von der Harmlosigkeit seiner Erkrankung zu überzeugen. ◯◯ Eine genaue klinische-neurologische Untersuchung und ausführliche Anamnese ist notwendig um die Diagnose korrekt stellen zu können. ◯◯ Ein MRT des Schädels schließt einen Hirnstamm- oder Kleinhirninfarkt immer zuverlässig aus. ◯◯ Fehlender Spontannystagmus schließt eine vestibuläre Migräne aus. ◯◯ Der Schwindel bei vestibulären Migränen ist immer lageabhängig. ? ? Welche Aussage zur Prophylaxe der vestibulären Migräne ist falsch ? ◯◯ Wirksam sind Medikamente, die auch bei Migräne mit oder ohne Aura Empfehlungen der ersten Wahl sind. ◯◯ Es gibt bislang keine randomisierten, kontrollierten klinischen Studien, die sich speziell mit der Prophylaxe der vestibulären Migräne beschäftigt haben. ◯◯ Benzodiazepine und Opiate sind am wirksamsten zur Prophylaxetherapie. ◯◯ Bei überwiegender Schwindelsympto­ matik mit Auracharakter sollte an Lamotrigin als Prophylaxe gedacht werden. ◯◯ Physiotherapie ist bei vestibulärer Migräne zusätzlich wirksam. ? ? Welche Aussage ist richtig? ◯◯ Eine prophylaktische Therapie sollte immer spezifisch für die vestibuläre Migräne sein. ◯◯ Topiramat und Propranolol sind nicht geeignet zur Prophylaxe der vestibulären Migräne, weil sie selber Schwindel erzeugen können. ◯◯ Nicht medikamentöse Therapie hilft nicht bei vestibulären Migräne. ◯◯ Metoprolol oder Flunarizin sind Mittel der ersten Wahl zur Prophylaxe der vestibulären Migräne. ◯◯ Venlafaxin und Amitriptylin sollten nicht zur Behandlung der vestibulären Migräne eingesetzt werden. Unter SpringerMedizin.de/CME können Sie nicht nur die Fragen zur CME-Fortbildung aus dieser Ausgabe beantworten, es stehen Ihnen über 550 weitere Kurse aus allen medi­ zinischen Fachrichtungen zur Verfügung – das ist Deutsch- lands größtes CME-Angebot. Zugang zu allen Inhalten auf SpringerMedizin.de einschließlich aller CME-Fortbildungen erhalten Sie mit einem e.Med-Abonnement. Die meisten CME-Fortbildungen auf SpringerMedizin.de stammen aus den Fachzeitschriften des Verlages, hinzu­ kommen exklusiv erstellte multimediale Kurse. Allen gemeinsam ist der hohe Springer-Standard: Die Themen sind aktuell und praxisrelevant und die Autoren ausgewiesene Experten. Alle Kurse wurden, je nach Umfang, mit zwei bis sechs Punkten zur zertifizierten Fortbildung anerkannt. Aber nicht nur die inhaltliche Qualität stimmt, das CME-Kurs- format wurde zum Jahreswechsel 2019 komplett überarbeitet: Das Design ist jetzt schlichter und klarer, die Bedienung erschließt sich intuitiv. Alle Kurse stehen wahlweise als PDF zum Durchblättern oder als interaktives e.Learning-Modul zum Durchklicken zur Verfügung. Und das funktioniert auch mobil. Egal, ob Sie den Kurs am Desktop, dem Tablet oder dem Smartphone absolvieren: Die Darstellung der Fortbildungs­ inhalte passt sich der Bildschirmgröße automatisch an. Für viele Vertragsärzte endet am 30. Juni wieder die Frist, innerhalb derer sie ihr Fortbildungszertifikat vorlegen müssen. Eine gute Nachricht für alle, denen noch Punkte fehlen: Aktuell gibt es das e.Med-Abonnement mit Zugriff auf alle CME-Fortbildungen auf SpringerMedizin.de zum Sonderpreis. Weitere Informationen finden Sie online unter: www.bit.ly/InterdisziplinärCME CME-Fortbildung – fundiert, praktisch und mobil Schmerzmedizin 2019; 35 (2) 29

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