Schmerzmedizin 2 / 2019

Im Auftrag de Schmerzfreiheit Die wichtigsten Ziele de DGS: — Förderung der Schmerzmedizin in Forschung und Lehre — Entwicklung von Standards für die Aus-, Fort- und Weit rbildung in Schmerzmedizin — Entwicklung von Qualitätsstandards in der Schmerzmedizin — Weiterbildung auf allen Gebieten der Schmerzdiagnostik und -therapie — Qualitative u d quantitative Verbes- ser ng der schmerzmedizinischen Patientenversorgung — Förderung der palliativmedizini- schen Versorgung — Aufbau eines nationalen und inter- nationalen Netzwerk s Schmerz­ medizin — Versorgungsforschung im Bereich der Schmerzmedizin — Gründung regionaler Schmerz­ zentren und Schmerzkonferenzen — Wissenschaftliche und fachliche Beratung u d Unterstützung von Ärzten, Psychologen und allen Berufsgruppen in der Patienten­ versorgung — Wissenschaftliche und fachliche Beratung von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Kostenträgern, Politik und Öffentlichkeit — Flächendeckende schmerzmedizini- sche Versorgung durch Etablierung eines Facharztes für Schmerzmedizin Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. Geschäftsstelle: Heike Ahrendt Lennéstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 030 8562188 - 0 Fax: 030 22185342 E-Mail: heike.ahrendt@ dgschmerzmedizin.de Vorstand: Dr. med. Dr. med. Dr. med. (Vizepräsident r PD Dr. med. Michael A. Überall (Vizepräsident) www.dgschmerzmedizin.de c Sc rzme z n V ww dgschmerzmedizin.de Sektorenübergreifende Patientenversorgung Die Schmerzmedizin im Jahr 2019 Neue Höchstmarke von iDocLive® im Jahr 2018 Die Dokumentationsplattform der Deut- schen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. (DGS) iDocLive® hat im Jahr 2018 eine neue Höchstmarke erreicht und startet in das Jahr 2019 mit rekordver- dächtigen Zahlen. Mit 31.753 Patienten wurden im Jahr 2018 über die Plattform so viele Patienten wie nie zuvor evaluiert. Die Zahl entspricht einer Steigerung von 5,4% gegenüber demVorjahr. Bis zum 31. Dezember 2018 haben sich 149 Schmerz- zentren aktiv beteiligt und es wurden unter Verwendung von 7.039.835 Instru- menten insgesamt 1.013.397 Befragun- gen bei 209.047 Behandlungsfällen durchgeführt. Anfang Februar 2019 um- fasst das Praxisregister Schmerz mit sei- ner Online-Plattform iDocLive® bereits Informationen zu mehr als 223.000 Be- handlungsfällen und ist damit nicht nur das weitaus größte in Deutschland, son- dern auch das weltweit größte nicht kommerziell betriebene Behandlungsre- gister überhaupt. Der Januar 2019 entwickelte sich zum bislang erfolgreichsten Erstmonat seit Start des Praxisregisters Schmerz. Bin- nen 22 Arbeitstagen wurden im Januar 2019 insgesamt 2.985 neue Patienten an- gelegt, also im Schnitt 135,7 Patienten pro Arbeitstag, und 9.021 standardisier- te Schmerzdokumentationen durchge- führt. Mit einem Plus von 63,0% gegen- über dem Vorjahr 2018 und einem Plus von 26,1% gegenüber dem bisherigen Jahresbeststart im Jahre 2016 gelang da- mit der bislang beste Dokumentations- auftakt in der noch jungen Geschichte des Praxisregisters Schmerz. Aktuell sind 545 Ärzte, 722 nicht ärztliche Therapeuten und 2.205 ärztli- che Fachangestellte in 149 Zentren Teil der von der DGS empfohlenen Online- Dokumentationsplattform iDocLive® und nutzen diese nicht nur als diagnos- tisches Hilfsmittel für ihren Praxi- salltag, sondern auch zur Verlaufsbeob- achtung und Terminplanung. Die DGS verfügt damit über einen einzigartigen, schnell wachsenden Datenfundus, aus dem sich die relevanten Fragen für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten umfassend beantworten las- sen. Schmerz und Alter In fast allen Erhebungen nimmt die Prä- valenz von chronischen Schmerzen mit steigendem Lebensalter deutlich zu. Die aktuellen Zahlen zur Alterspyramide in Deutschland zeigen, dass die Themati- sierung der Problematik „Schmerz“, ver- knüpft mit zunehmendem Alter, ein zu- künftig größeres Versorgungsproblem darstellen wird. Patienten mit chroni- schen Schmerzen im Alter erleben Ein- schränkungen in der Mobilität, der kog­ nitiven Funktionalität sowie der Multi- morbidität, auf die unser Gesundheits- system nur ungenügend vorbereitet ist. Damit dieses steigende Versorgungspro- blem stärker in den Fokus der Schmerz- medizin rückt und um schmerzmedizi- nische Lösungsansätze zu entwickeln, ist die DGS mit Altersmedizinern der r r e n u e B n B B K P Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann (Präsident) Thomas Cegla (Vizepräsident) Astrid Gendolla ( in) Dr. med. Silvia Maurer (Vizepräsidentin) Norbert Schü mann (Vizepräsident) ( „Es wäre nötig, die schmerzmedizinische Expertise in der Psycho- therapie anzuheben – auch angesichts des steigenden Bedarfs.“ Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. 30 Schmerzmedizin 2019; 35 (2)

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