Schmerzmedizin 5 / 2018

Vorbereitung des Schmerz- und Palliativtages 2019 Der Vorstand hat bereits im Sommer 2018 intensiv gearbeitet, um gemeinsam mit Ihnen den Frankfurter Schmerz- und Palliatvtag 2019 zu gestalten. Ich darf Sie herzlich auffordern, Themen- und Gestaltungswünsche frühzeitig an die Geschäftsstelle in Berlin zu richten. Unser Schmerztag lebt von Ihrer breiten Unterstützung. Es erscheint uns wichtig, dass vor allem diejenigen Themen be- handelt werden, die in ihrem Praxis­ alltag relevant sind. Bitte melden Sie sich nicht nur, wenn Sie in Ihrem Versor- gungsalltag Themen für Vorträge und Workshops identifizieren, sondern auch, wenn Sie bereit sind, praxisnah zu refe- rieren oder eine Moderation zu über- nehmen. Die gesamte Aufgabenbreite zur Gestaltung des Frankfurter Schmerz- und Palliativtages kann nicht allein durch die Geschäftsstelle und den Vor- stand geschultert werden. Zudemmöch- te der Vorstand in seinen Planungen ger- ne allen Mitgliedern die Möglichkeit ge- ben, sich einzubringen. Auch mit der Planung von Fortbil- dungsangeboten vor Ort in Regional- konferenzen möchte der Vorstand auf die Mitglieder zugehen (siehe Kasten). Sie sind herzlich eingeladen, das Mitei- nander und den Austausch zwischen dem Vorstand und allen Mitgliedern neu zu beleben. Der Vorstand hat im übrigen den Ab- lauf des Frankfurter Schmerz- und Pal- liativtages umgestaltet. Er ist inhaltlich nun themenzentriert aufgebaut und in halbtägigen Themenblocks organisiert. Zugleich wird ab 2019 jährlich jeweils am Samstag des Kongresses ein The- menschwerpunkt ganztägig von den Grundlagen bis zu den aktuellen For- schungsergebnissen dargestellt. Wir hof- fen, mit dieser neuen Struktur unser eta- bliertes Kongressereignis in eine gute Zukunft zu führen. Deutscher Schmerzpreis 2019 ausgeschrieben Die Deutsche Gesellschaft für Schmerz- medizin e.V. (DGS) verleiht seit 1986 zu- sammen mit der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) jährlich den „Deutschen Schmerzpreis – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerzthe- rapie“. Mit ihmwerden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissen- schaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentli- ches Wirken entscheidend zum Ver- ständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Patienten beigetragen haben. Der Förderpreis in Höhe von 5.000 € wird im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frank- furt/Main verliehen und im Jahr 2019 erstmals von der DGS, der größten Ge- sellschaft praktisch tätiger Schmerzthe- rapeuten, und der DSL, der bundesweit größten Selbsthilfeorganisation chro- nisch schmerzkranker Menschen und ihrer Angehörigen, gemeinsam gestiftet – ohne kommerzielle Unterstützung der pharmazeutischen Industrie. Nominie- rungen und Bewerbungen müssen bis spätestens 30. November 2018 bei der Geschäftsstelle eingereicht werden. Die Wahl erfolgt durch eine unabhängige Jury und den wissenschaftlichen Beirat. Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann, Kevelaer Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt… — — …dann kommt die Deutsche Gesell- schaft für Schmerzmedizin eben zu Ih- nen – und zwar bald. Wie in der Agenda 2020plus aufgeführt, hat es sich die DGS zum Ziel gesetzt die schmerzmedizini- sche Versorgung in der Fläche zu verbes- sern, die Vernetzung aller beteiligten Akteure zu intensivieren und die inter- disziplinäre Zusammenarbeit zu stärken. Hierfür ist nicht nur der regelmäßig persönliche Austausch wichtig, sondern auch ein entsprechendes Fortbildungs- angebot – und zwar vor Ort, in den Regi- onen, bei Ihnen! Mit diesemAnspruch startet die DGS im Herbst 2018 ihre Regionalkonferenzen. Ziel ist es, alle an der schmerzmedizini- schen Versorgung beteiligten Fachgrup- pen gleichermaßen über Standards und Innovationen in der Schmerztherapie zu informieren, zertifiziert fortzubilden und mit den regionalen DGS-Schmerz- zentren zu vernetzen. Unter demMotto „Schmerzmedizin UP-TO-DATE 2018“ können Hausärzte, Anästhesisten, Neu- rologen, Orthopäden und Schmerzme- diziner kostenlos in kompakten The- menblöcken nicht nur ihr schmerzmedi- zinisches Fachwissen vertiefen, sondern sich auch über aktuelle Standards infor- mieren und kontroverse Themen disku- tieren. Die Veranstaltungsreihe folgt dem be- reits vom Deutschen Schmerz- und Pal- liativtag in Frankfurt/Main bekannten Konzept des intensiven fachübergrei- fenden Austauschs, bietet jedoch zu- sätzlich auch noch die Möglichkeit des kollegialen Gesprächs mit Referenten und Experten der jeweiligen regionalen DGS-Schmerzzentren. Die Veranstaltungsreihe beginnt bereits am 25. August 2018 in Leipzig, gefolgt von Köln (am 1. September) München (am 29. September), Hamburg (am 27. Oktober), Stuttgart (am 10. November) und Berlin (am 16.–17. November). An- melden können Sie sich am besten über die Webseite der DGS: https://www.dg- schmerzmedizin.de/ Mit der Umsetzung der Regionalkonfe- renzen folgt die DGS dem vielfach geäu- ßerten Wunsch, bereits bestehende zertifizierte Fortbildungsprogramme auch auf regionaler Ebene anzubieten, um gemeinsammit den schmerzmedizi- nisch interessierten Kollegen vor Ort bestehende Versorgungsdefizite zu schließen. Also, notieren Sie sich bitte den Termin für Ihre Region und treffen Sie sich mit uns – Ihrer Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin – vor Ort bei Ihnen. Wir freuen uns auf Sie! PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. www.dgschmerzmedizin.de Schmerzmedizin 2018; 34 (5) 33

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