Schmerzmedizin 5 / 2019

4. Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht- spezifischer Kreuzschmerz. AWMF- Registernr.: nvl-007 5. B. Arnold et al. Umsetzung der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie nach OPS 8-918. Schmerz 2018;32:5-14 6. Engelhardt U. Einführung. In: Engelhardt U et al. (Hrsg.) Leitfaden Qigong. München: Elsevier GmbH; 2007 7. Zumfelde Hüneburg C., Engelhardt U. Schmerzen. In: Engelhardt U et al. (Hrsg.) Leitfaden Qigong. München: Elsevier GmbH; 2007 8. Engelhardt U., Hildenbrand G. Die wichtigsten Elemente des Qigong und ihr Wirkweisen. In: Engelhardt U et al. (Hrsg.) Leitfaden Qigong. München: Elsevier GmbH; 2007 9. S3-Leitlinie Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Fibromyalgiesyndroms. AWMF-Registernr.: 145/004 10. Lauche R et al. A systematic review and meta-analysis of qigong for the fibromyalgia syndrome. Evid Based Complement Alternat Med 2013;2013:635182 11. Haak T et al: The effect of Qigong on fibromyalgia (FMS): a controlled randomized study. Disabil Rehabil 2008;30:625-33 12. Mannerkorpi K et al. Efficacy and feasibility of a combination of body awareness therapy and qigong in patients with fibromyalgia: a pilot study. J Rehabil Med 2004;36:279-81 13. Wang C et al. A randomized trial of tai chi for fibromyalgia. N Engl J Med 2010;363:743-54 14. Engelhardt U. Energiefluss im Körper regulieren - therapeutische Anwendungsmöglichkeiten des Qigong. Comed 2018;2:45-8 15. Marks R. Qigong exercise and arthritis. Medicines (Basel) 2017;4:71 16. Kemp CA. Qigong as a therapeutic intervention with older adults. J Holist Nurs. 2004;22(4):351-73 17. Ryu H et al. Acute effect on Qigong training on stress hormon levels in man. Am J Chin Med 1996;24:193-8 18. Zumfelde-Hüneburg C. Qigong als begleitendes Therapieverfahren in der Schmerztherapie. Chin Med 2012;27:31-44 19. Krämer J. Rückenschule und Halswirbelsäule. In: Nentwig CG et al. (Hrsg). Die Rückenschule. Stuttgart: Enke Verlag; 1990 20. Spudeit A et al. Qigong bei chronischen Schmerzen. Schmerz 2016;Suppl 2:S54-5 Leserbrief zu Böger A. Schmerzmedizin 2019;35(4):28–32 Cannabinoide und Opioide als effektive Ergänzung der CRPS-Therapie Z iel beim kom- plexen, regiona- len Schmerz- syndrom (CRPS) ist es, den Patienten möglichst schnell wieder in die Funkti- onalität zu bringen und den Ausfall der Bewegungseinschrän- kung gering zu halten. Der Erkrankungsver- lauf ist häufig lang- wierig und mit Funktionseinschrän- kungen, Schmerzen und einer hohen Belastbarkeit für den Patienten verbun- den. Ich stimme mit dem Autor darin überein, dass die Funktionalität im Vor- dergrund steht. Der Patient benötigt Spiegeltherapie und eine gute kranken- gymnastische beziehungsweise physio- therapeutische Versorgung. Ergänzend möchte ich aber in der an- algetischen Therapie besonders den Ein- satz von Opioiden und Cannabinoiden bei neuropathischen Schmerzen erwäh- nen, da auch das CRPS zu den klassi- schen neuropathischen Erkrankungen zählt. Opioide sollten frühzeitig einge- setzt werden, um eine Schmerzchronifi- zierung zu verhindern [1]. Cannabinoi- de können als Add-on-Therapie hinzu- gezogen werden, wenn die Standardthe- rapien ausgeschöpft sind, wozu auch die DGS-PraxisLeitlinie „Cannabis in der Schmerzmedizin“ mit Empfehlungsgrad A rät [2]. Kalziummodulatoren wie Gabapentin oder Pregabalin, Baclofen sowie der Natriumkanalinhibitor Carbamazepin sind häufig nur einschränkt und oft nur im unteren Dosisbereich gut verträglich. Selbst wenn der Patient höhere Dosisbe- reiche toleriert, treten häufig keine aus- reichend zufriedenstellende analgeti- sche Effekte ein. Opioide und Cannabi- oide zeigen in Kombination mit diesen Medikationen eine hohe Effizienz in der Behandlung neuropathischer Schmer- zen. Die Kunst der Verträglichkeit liegt in der Dosierung der jeweiligen Subs- tanz. Trizyklische Antidepressiva, Duloxe- tin oder α-Liponsäure sind mögliche Al- ternativen, die einen sehr positiven Ef- fekt auf den neuropathischen Schmerz haben können. Aber auch diese Präpa- rate sind häufig mit Nebenwirkungen as- soziiert. Eine Kombinationstherapie mit Opioiden und Cannabinoiden ist zur Analgesie und zur besseren Verträglich- keit der Komedikation zu empfehlen. Dadurch können unnötige Langzeitver- läufe reduziert und zum Teil verhindert werden. Norbert Schürmann Facharzt für Anästhesie und Allgemeinmedizin Departmentleiter der Abteilung für Schmerz- und Palliativmedizin St. Josef Krankenhaus GmbH, Moers Asberger Str. 4, 47441 Moers E-Mail: norbert.schuermann@ dgschmerzmedizin.de Literatur 1. Koppert W. Nichttumorbedingte Schmerzen: Wie man Opioide richtig an­ wendet. Dtsch Arztebl 2011;108(27): A-1541 2. Horlemann J et al. DGS-PraxisLeitlinie: Cannabis in der Schmerzmedizin 2018 Dushe kdeme ür Gnheihe cmezhrpee V d td Dushe eelhat ür chmzmezne V d h d d Bndsebnddr aitmedier nWetlnLpeeV b lt d d SCHMERZMEDIZIN AngewandteSchmerztherapieundPaliativmedizin nerdiszplnär • Patentenorientert • Praxinah wwwspigermedzn e/chmerzmedzn CRPS eilnienonfomeDagnosikundThrape DifferenzierteSchmeztherapie mtAntidepressiva Schmezbehandlungmit periradikulärerTherapie SolltenPatientenKopfschmez Appsverwenden? Jui219 | Jg 35 |Nr 4 For tbildung Qigong in der multimodalen Schmerztherapie 36 Schmerzmedizin 2019; 35 (5)

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