Schmerzmedizin 5 / 2018

DGS etabliert Arbeitsgruppe ALFA Neuer Schwung für den Bereich des medizinischen Fachpersonals Im Sommer 2017 wurde – als wesentlicher Bestandteil der Agenda 2020plus und auf Anregung des Vorstandes – die Arbeitsgruppe ALFA in der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin gegründet. Ziel war es, die Position algesiologischer Fachassistentinnen und -assistenten (ALFA) zu stärken und entsprechend qualifizierten oder interessierten Fachkräften aus Praxis und Klinik in der DGS nicht nur neue berufliche Perspektiven zu bieten, sondern auch eine neue Interessenvertretung. Wer sind wir? Kern unserer Arbeitsgruppe sind vier engagierte Fachassistentinnen aus ver- schiedensten Teilen Deutschlands, die dank ihrer unterschiedlichen Ausbil- dungen, beruflichen Aktivitäten und Be- tätigungsfelder in idealer Weise das brei- te Spektrum der schmerzmedizinischen Fachassistenz repräsentieren und die sich bereit erklärt haben – in Zusam- menarbeit mit dem Team der DGS-Ge- schäftsstelle in Berlin – nicht nur das entsprechende Ausbildungscurriculum zu überarbeiten, sondern auch zusätzli- che attraktive Fortbildungsangebote für diesen wichtigen Bereich innerhalb der Schmerzmedizin und interessierte DGS- Mitglieder (oder solche, die es noch wer- den wollen) zu entwickeln und ehren- amtlich zu begleiten. Was wollen wir? Wir sehen uns als Botschafter zwischen den verschiedenen schmerzmedizinisch tätigen Berufsgruppen und haben das Ziel, diese nicht nur horizontal, sondern auch vertikal zu vernetzen, wechselsei- tig Verständnis für die verschiedenen Tätigkeiten zu schaffen und den fachli- chen wie auch persönlichen Austausch zu fördern, um dem Berufsbild der alge- siologischen Fachassistenz die Bedeu- tung zu geben, die ihm gebührt. Was haben wir bislang erreicht? Unser erstes Ziel war die Überarbeitung des Curriculums „Algesiologische Fachassistenz“ und die Neugestaltung des Tages des Fachpersonals im Rahmen des Deutschen Schmerztages. Hierzu fand – nach umfangreichen Vorarbeiten – imNovember 2017 in Potsdam am Ran- de des DGS-Innovationsforums ein Treffen mit den zuständigen Mitarbei- tern der DGS-Geschäftsstelle in Berlin (Silvia Petig und Dr. Heinz Beitinger) so- wie dem in der DGS für den Fortbil- dungsbereich zuständigen Vorstand PD Dr. Michael A. Überall statt. Auf der Grundlage dieses Treffens er- folgten dann umfangreiche strukturelle wie auch inhaltliche Überarbeitungen des bestehenden Unterrichtskonzeptes, die letztlich – parallel zum Deutschen Schmerztag in Frankfurt – in ein völlig neues ALFA Curriculummündeten, das im März 2018 von 22 Teilnehmerinnen erfolgreich abgeschlossen wurde. Paral- lel hierzu überarbeiteten wir auch das Für Interessierte und Mitmacher Natürlich haben auch wir eine Face- book-Gruppe gegründet. Unter https:// www.facebook.com/groups/www.dg- schmerzmedizin.de/ könnt Ihr jederzeit mit uns in Verbindung treten, Euch en- gagieren und neueste Infos zu Veran- staltungen und Aktivitäten bekommen. Wir freuen uns, wenn Ihr auch dabei seid! Doris Eckert Seit 1996 medizinische Fachangestellte in der schmerztherapeutischen Praxis von Frau Dr. Mau- rer in Bad Bergzabern. Die Weiterbildung zur algesiologischen Fach­ assistenz wurde 2011 absolviert. Annika Becht Seit 2008 als Erstkraft im Schmerzzentrum Rhein- Main in Frankfurt am Main. Neben der Weiter- bildung zur algesiologi- schen Fachassistenz (2007) rundet die Ausbil- dung zur Praxismanage- rin (2017) den beruflichen Alltag ab. Madeleine Backe Bürokauffrau (Ausbil- dung im allgemeinen Versorgungskranken- haus). Seit 2009 Rücken- zentrum am Michel in Hamburg. Unterstützung im Bereich Organisation, Abrechnung und vieles mehr. Weiterbildung zur algesiologischen Fach­ assistenz wurde 2018 erfolgreich absolviert. DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. 38 Schmerzmedizin 2018; 34 (5)

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