Schmerzmedizin 3 / 2018

Im Auftrag de Sc hmerzfreiheit Die wichtigsten Ziele de DGS: — Förderung der Schmerzmedizin in Forschung und Lehre — Entwicklung von Standards für die Aus-, Fort- und Weit rbildung in Schmerzmedizin — Entwicklung von Qualitätsstandards in der Schmerzmedizin — Weiterbildung auf allen Gebieten der Schmerzdiagnostik und -therapie — Qualitative u d quantitative Verbes- ser ng der schmerzmedizinischen Patientenversorgung — Förderung der palliativmedizini- schen Versorgung — Aufbau eines nationalen und inter- nationalen Netzwerk s Schmerz­ medizin — Versorgungsforschung im Bereich der Schmerzmedizin — Gründung regionaler Schmerz­ zentren und Schmerzkonferenzen — Wissenschaftliche und fachliche Beratung u d Unterstützung von Ärzten, Psychologen und allen Berufsgruppen in der Patienten­ versorgung — Wissenschaftliche und fachliche Beratung von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Kostenträgern, Politik und Öffentlichkeit — Flächendeckende schmerzmedizini- sche Versorgung durch Etablierung eines Facharztes für Schmerzmedizin Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. Geschäftsstelle: Heike Ahrendt Lennéstraße 9, 10785 Berlin Telefon: 030 8562188 - 0 Fax: 030 22185342 E-Mail: heike.ahrendt@ dgschmerzmedizin.de Vorstand: Dr. med. Dr. med. Dr. med. (Vizepräsident r PD Dr. med. Michael A. Überall (Vizepräsident) www.dgschmerzmedizin.de c Sc rzme z n V ww dgschmerzmedizin.de Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2018 Annäherung der Fachgesellschaften M it dieser Ausgabe der „Schmerz- medizin“ verantwortet ein neu- er Vorstand der Deutschen Ge- sellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) die Geschicke unserer Gesell- schaft. Mit bewegenden Eindrücken wurden auf dem Schmerz- und Palliativ- tag imMärz 2018 die Lebensleistung und das prägende Engagement von Dr. Ger- hard H. H. Müller-Schwefe über 21 Jahre gewürdigt. DieseWürdigung war höchst angemessen. Müller-Schwefe wurde zum Ehrenpräsidenten der DGS gewählt und erhielt den Deutschen Schmerzpreis 2018. An dieser Stelle nochmals eine herzliche Gratulation in tiefer Dankbarkeit. Ger- hard Müller-Schwefe wird uns auch in der Zukunft weiter begleiten und in Sym- posien, die seinen Namen tragen, dabei unterstützen, die DGS inhaltlich und in der Versorgung von Patienten mit chro- nischen Schmerzen voran zu bringen. Der neue Vorstand vereint Altes mit Neuem. Wiedergewählt wurden PD Dr. Michael A. Überall und Dr. Silvia Mau- rer, frischer Wind soll durch neue Mit- glieder in den Vorstand einziehen: Dr. Astrid Gendolla, Norbert Schürmann und Dr. Thomas Cegla. Den langjährigen Mitgliedern des Vor- standes, Dr. Gerhard H. H. Müller- Schwefe, SanRat Dr. Oliver Emrich und Klaus Längler gilt unser großer Dank für ihr unermüdliches und erfolgreiches En- gagement bei der Versorgung von Patien- tenmit chronischen Schmerzen. Wir hof- fen sehr, dass wir auch weiterhin auf ihre Ideen und Anregungen bauen dürfen. Der neue Vorstand hat seine Arbeit be- reits aufgenommen und positioniert sich in einer Strategietagung im Juli neu. Wir wollen undwerden zuverlässige Ansprech- partner und Vertreter für die Gesellschaft und die Anliegen der Mitglieder sein. Auf dem Schmerztag ist sehr klar ge- worden, dass die Aufgaben aus der DGS- Agenda 2020 plus uns in den nächsten Jah- ren weiter beschäftigen werden: Insbe- sondere eine Vermehrung der Zahl von Schmerzzentren, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit unseren Partnerge- sellschaften und anderen Fachgruppen, neue Campusprojekte sowie die Förde- rung regionaler Aktivitäten. Viele Teil- nehmer des Schmerztages haben das Prä- sidentensymposium, das dieses Jahr erst- mals in Frankfurt stattfand, als „Stern- stunde“ empfunden. Diesen Eindruck teile ich allerdings nicht uneinge- schränkt, denn erreicht haben wir noch nicht viel. Die Sicherung der Bedarfs­ planung – in der Vergangenheit einem Facharzt für Schmerzmedizin zuge- schrieben – bleibt das entscheidende Pro- jekt und Problem einer Annäherung der Fachgesellschaften, nämlich der DGS, der DSG, des BVSD und der IGOST. Mit einer Stimme sprechen Es wäre sinnvoll, zukünftig gegenüber Politikern und Standesvertretern mit ei- ner Stimme sprechen zu können. Sicher- lich haben sich die Fachgesellschaften aufeinander zu bewegt und die Ar- beitsatmosphäre ist besser geworden – auch in einer gemeinsamen Struktur- kommission. Aber sehr deutlich stehen r r e n u e B n B B K P Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann (Präsident) Thomas Cegla (Vizepräsident) Astrid Gendolla ( in) Dr. med. Silvia Maurer (Vizepräsidentin) Norbert Schü mann (Vizepräsident) ( „Die Sicherung der Bedarfsplanung bleibt das entscheidende Projekt und Problem einer Annäherung der Fachgesellschaften.“ Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. 40 Schmerzmedizin 2018; 34 (3)

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