Schmerzmedizin 4 / 2018

Schmerzmedizin 4 / 2018

sichtlich zwischenzeitlich alle Patienten, die zuvor mit dem „kleinen“ Fragebogen aufgrund seiner geringen Schriftgröße Schwierigkeiten hatten, eine Visuskor- rektur durchlebt und kamen nun plötz- lich mit ihm zurecht. So oder so ähnlich mutet bisweilen die Diskussion um die Einführung vollelek- tronischer Plattformen für die Schmerz- dokumentation in der täglichen Routine an. Viele Vorwände (weitgehend dem Bedürfnis nach Verbleib in der etablier- ten/tradierten Routine geschuldet), aber nur wenig wirklich substanzielle Ein- wände. Keine Angst vor technischen Neue- rungen Dabei ist die Zurückhaltung vieler Schmerzmediziner und schmerzthera- peutisch engagierter Ärzte gegenüber elektronischen und vor allem internet- basierten Dokumentationssystemen emotional durchaus nachvollziehbar, wenngleich faktisch häufig irrational. Kaum eine technologische Entwicklung der vergangenen Jahre vermag die tägli- che Arbeit mit Schmerzpatienten we- sentlicher und nachhaltiger zu verbes- sern als die elektronischen Dokumenta- tionssysteme. Kaum eine Entwicklung bietet ein solches Ausmaß an Erleichte- rung für die alltägliche Arbeit mit Be- troffenen sowie die kurz- und langfristi- ge Verlaufsevaluation therapiebedingter Veränderungen. Und ja, die Datenschutzgrundverord- nung und die mit ihr einhergehenden Anforderungen an die Erhebung, Spei- cherung und Nutzung elektronischer Daten erfordert auch einen gewissen Aufwand der Aufklärung und Informa- tion Betroffener im Praxisalltag. Aber: Dieser betrifft jede Form der Datenver- arbeitung und damit auch die ganz nor- malen Routineabläufe der Patienten­ anlage im Praxissystem. iDocLive® – die DGS-Antwort auf viele Probleme! Liest man die oben genannten Forde- rungen und die Wünsche aus der Um- frage zur „idealen Schmerzdokumenta- tion“, landet man eigentlich in der Leis- tungsbeschreibung des von der DGS empfohlenen Dokumentationssystems iDocLive®: Abb.2 : Cockpit-Berei- che (oben), tabellari- sche (Mitte) und grafische (unten) Detailansichten erleichtern die All- tagsroutine und er- möglichen eine patientenindividuelle Zuwendung. DGS Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. 44 Schmerzmedizin 2018; 34 (4)

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