Schmerzmedizin 4 / 2018

Schmerzmedizin 4 / 2018

— Das umfangreiche und kontinuierlich wachsende Archiv validierter Instru- mente zur Patientenselbstauskunft wie auch zur Dokumentation ärztlicher, psychologischer und physiotherapeu- tischer Maßnahmen im System er- möglicht jedem Nutzer nicht nur die Verwendung bekannter Standardins- trumente, sondern auch die flexible Erstellung eigener Evaluations- und Dokumentationsinstrumente – je nach Behandlungsschwerpunkt und Praxisroutine. — Umgesetzt als Web-Applikation ent- fallen nicht nur lästige und kosten­ intensive Installations- und Update- Verfahren, sondern auch die Bindung an bestimmte Betriebssysteme oder Softwareplattformen. Das System ist methodisch und datenschutzrechtlich immer auf dem aktuellsten Stand – ganz ohne Beeinträchtigung der All- tagsroutinen – und kann über alle vor Ort verfügbaren Eingabemedien (Ta- blets, Computer etc.) plattform- und damit herstellerunabhängig genutzt werden, solange sie den jeweils aktu- ellen datenschutzrechtlichen und technologischen Standards entspre- chen und internetfähig sind. — Da die erstellten Dokumentations­ instrumente auch ausgedruckt werden können, wird iDocLive® sowohl den Wünschen der Anhänger der papier- losen als auch denen der papierbasier- ten Dokumentation gerecht. — Dank der Kooperation mit der DGS kann iDocLive® DGS-Mitgliedern und ihren jeweiligen Kooperationspart- nern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. — Einheitliche BDT/GDT-Schnittstellen (Behandlungsdatentransfer/Geräteda- tentransfer) machen eine Verknüp- fung mit der Praxissoftware unter- schiedlichster Hersteller möglich, so- fern diese die notwendigen Schnitt- stellen freischalten. — Integrierte Auswertungs- und Beob- achtungsroutinen unterstützen Ana- mneseerhebung und Befundermitt- lung, erleichtern sowohl Abklärung als auch Diagnosestellung, Therapie- entwicklung und Behandlungsbeglei- tung. Recall-Funktionen sichern ohne großen Aufwand regelmäßige Ver- laufsbeobachtungen und gewährleis- ten eine unmittelbare und kontinuier- liche Verbindung mit dem Patienten. Cockpit-Bereiche, tabellarische und grafische Detailansichten von Zeit- punkts- und Verlaufsbefunden sowie Berichtsmodule erleichtern die All- tagsroutine, ermöglichen eine patien- tenindividuelle Zuwendung und schaffen so Freiräume für eine be- dürfnisorientierte Versorgung (Abb. 2 ). — iDocLive® arbeitet eng mit algesiologi- schen Fachassistenten und Schmerz- experten, Pilotzentren und allen An- wendern zusammen. Dadurch entwi- ckelt es sich kontinuierlich weiter, um nicht nur sicher und zuverlässig seinen Dienst zu verrichten, sondern auch um dem Wunsch nach einem einfa- chen, praktikablen und benutzer- freundlichen Dokumentationssystem gerecht zu werden – eben der „eier­ legenden Wollmilchsau“. Dabei darf man „einfach“ jedoch nicht mit „selbsterklärend“ verwechseln. Jedem Anwender muss klar sein, dass auch ein scheinbar einfaches System gewis- se Grundkenntnisse der Anwendung erfordert, um sein Potenzial entwi- ckeln zu können. Daher stehen regis- trierten Nutzern von iDocLive® On- line-Schulungen, Webinare, ein eige- ner YouTube Kanal sowie umfangrei- ches Dokumentations- und Informa- tionsmaterial zu Verfügung. — Und „last but not least” ermöglicht iDocLive® die Bereitstellung anonymi- sierter Daten für das PraxisRegister Schmerz und entsprechende Versor- gungsforschungsprojekte der DGS, um mittels Echt-Weltdaten kontinu- ierlich die Qualität der schmerzmedi- zinischen Versorgung im ambulanten, teilstationären und stationären Be- reich zu verbessern. Eine DGS-Erfolgsstory Dass all dies nicht nur hohle Phrasen oder die gebetsmühlenartige Wiederho- lung fiktionaler Ansprüche an Quali- tätsmerkmale der schmerzmedizini- schen Routineversorgung sind, zeigen die aktuellen Nutzungsdaten. Mit aktu- ell 197.980 Behandlungsfällen, 979.429 standardisierten Befragungen, 6.480.392 eingesetzten validierten Dokumentati- onsinstrumenten und über 50 Millionen schmerzrelevanten Parametern (Stand 27. Mai 2018) verfügt das PraxisRegister Schmerz über den weltweit umfang- reichsten, Pharma-unabhängig generier- ten Informationspool über chronische Schmerzerkrankungen jedweder Gene- se. 134 Schmerzzentren mit 398 Schmerztherapeuten, 427 anderen The- rapeuten und knapp 1.200 Anwendern aus dem Bereich des ärztlichen Assis- tenz-/Praxis-/Klinikpersonals nutzen das Online-System, um pro Arbeitstag durchschnittlich 431 Befragungen (u.a. bei täglich rund 160 neuen Schmerz­ patienten) durchzuführen. Zahlen Sie noch – oder sind Sie schon DGS-Mitglied? Natürlich kann das nur schlaglichtartig die vielfältigen Möglichkeiten des On- line-Dokumentationstools iDocLive® beleuchten. Darum sollte sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob und wie ihm die von der DGS empfohlene Online-Applikation bei der alltäglichen Arbeit mit, für und an Schmerzpatien- ten helfen kann. Für DGS-Mitglieder gilt dabei natürlich, dass sie iDocLive® kostenlos nutzen können. Damit stellt die DGS mit iDocLive® ihren Mitglie- dern nicht nur das vielfältigste, sondern auch das kostengünstigste elektronische Dokumentationssystem zu Verfügung. Ein Grund mehr Mitglied bei Deutsch- lands größter Schmerzgesellschaft zu werden. PD Dr. med. Michael A. Überall, DGS-Exzellenzzentrum für Versorgungs- forschung, Nürnberg Informationen zu iDocLive® erhalten Sie: — im Netz unter: https://info.idoclive.de — auf dem iDocLive®-YouTube-Kanal: https://www.youtube.idoclive.de — auf Facebook unter: http://facebook.idoclive.de — oder kontaktieren Sie direkt das iDocLive®-Team via Email über: info@idoclive.de Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V. www.dgschmerzmedizin.de Schmerzmedizin 2018; 34 (4) 45

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQxNTg=