Schmerzmedizin 2 / 2019

Kursvorschau Datum Kursort Weiterbildungen Kleingruppenseminar 16.3.2019 Straßberg Materialien in der ganzheitlichen Zahnmedizin Leitung: Hardy Gaus 25.6.2019 Ludwigsburg Ganzheitliche Verfahren in der Komplementär‑ medizin Leitung: Alexander Philipp Kompaktfortbildung (CME-Punkte) 3.4.2019 17:00–20:00 Uhr Mannheim Kompaktfortbildung zu aktuellen Themen in der Schmerz- und Palliativversorgung Leitung: Prof. Dr. Sven Gottschling 5.6.2019 17:00–20:00 Uhr Frankfurt/Main Kompaktfortbildung zu aktuellen Themen in der Schmerz- und Palliativversorgung Leitung: Prof. Dr. Sven Gottschling 11.9.2019 17:00–20:00 Uhr Berlin Kompaktfortbildung zu aktuellen Themen in der Schmerz- und Palliativversorgung Leitung: Prof. Dr. Sven Gottschling Weiterbildung (CME-Punkte) 7.–10.11.2019 Mannheim Spezielle Schmerztherapie (2 Blockkurse à 40 Stunden) 28.11.–1.12.2019 Mannheim Spezielle Schmerztherapie (2 Blockkurse à 40 Stunden) Kongress 21.8.2019 15:00–19:00 Uhr Homburg/Saar 9. Homburger Schmerz- und Palliativkongress Programmänderungen vorbehalten Alle Kurse können Sie auch bequem online buchen unter www.dagst.de . Jetzt vormerken: Am 21. August 2019 findet in Homburg/Saar statt: 9. Homburger Schmerz- und Palliativkongress Der bewährte Fortbildungstag mit viel Zeit für kollegialen Austausch. ©© RRF Fotolia ©© [M] Nata-Lia / Shutterstock.com DAGST-Veranstaltungen additives Werkzeug dienen kann, wenn andere Substanzen versagt haben. Im- mer in Hinblick auf die Betrachtung und Behandlung des ganzen Menschen. Sicherlich können Sie sich noch an Zeiten erinnern, in denen Folgendes mehr als einmal gesagt wurde: „Was, Sie nehmen Opioide, sind Sie so schwer krank?“ Heute wissen wir, dass wir Res- pekt haben sollten vor der Einnahme und der Rezeptierung von Opioiden, aber Angst vor der Substanz ist heute eher nicht mehr das Thema. Denn nur allzu gut sind uns die Vorteile von Opi- oiden bekannt. Ich bin mir sicher, dass wir in einigen Jahren ebenso über medi- zinisches Cannabis reden werden. Den- noch gilt es, den ganzen Menschen zu sehen und hierbei kommt man nicht umhin, das biopsychosoziale Schmerz- modell in Gänze zu betrachten, denn die medikamentöse Therapie – ganz gleich, um welche Art es sich handelt – wird nichts an möglichen bestehenden psy- chosozialen Belastungsfaktoren ändern können, die es ebenfalls in einen Be- handlungsplan zu packen gilt. Wir dürfen gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten und Jahren in Hinblick auf das Wissen und die Anwen- dung von medizinischem Cannabis tut. Enden möchte ich mit dem Spruch: „Ver- änderung ist am Anfang schwer, chao- tisch in der Mitte, aber am Ende einfach großartig!“ Mit kollegialen Grüßen Patric Bialas Schmerzmedizin 2019; 35 (2) 53

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQxNTg=