Schmerzmedizin 6 / 2018

DAGST Deutsche Akademie für ganzheitliche Schmerztherapie Neuausrichtung unserer Fachgesellschaft Altbewährtes mit neuen Impulsen Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben uns als kleine Fachgesell- schaft von jeher schon eine breite The- menvielfalt auf die Fahnen geschrieben – von ganzheitlicher Schmerzbehand- lung über Palliativversorgung bis hin zur Komplementärmedizin – und möch- ten für Sie sowohl persönlicher An- sprechpartner als auch Impulsgeber im Rahmen von Kongressen und Fortbil- dungsveranstaltungen sein. Unter Beibehaltung unserer bewähr- ten Konzeption möchten wir aber auch einige neue Akzente setzen. Eines unse- rer neuen Formate sind Kurzfortbildun- gen am Mittwochnachmittag in gut er- reichbaren Metropolregionen. In diesen Fortbildungen möchten wir Sie kurz und knackig auf den aktuellen Stand in verschiedenen Themenfeldern der Schmerz-, Palliativ- und Komplement- ärmedizin bringen, praxisrelevantes Wissen auffrischen und Sie mit neues- ten Methoden und Forschungsergebnis- sen versorgen. Einige Termine hierzu finden Sie bereits in diesem Heft. Um das Ganze so interaktiv wie möglich zu gestalten und insbesondere die für Sie besonders wichtigen Themen auch tat- sächlich zu berücksichtigen, laden wir Sie ganz herzlich ein, uns bis spätestens drei Monate vor der stattfindenden Fortbildung Ihre brennendsten The- menwünsche zukommen zu lassen. Die genauere thematische Ausrichtung zu den einzelnen Nachmittagen finden Sie jeweils sechs bis acht Wochen vor den geplanten Terminen auf unserer Home- page. Ganzheitliche Versorgung Darüber hinaus haben wir beschlossen, die Themen Multiprofessionalität und ganzheitliche Versorgung nicht nur in den Beiträgen dieser Zeitschrift und in unseren Fortbildungsveranstaltungen durchscheinen zu lassen, nein, wir möchten die DAGST auch gerne für an- dere Heilberufe stärker öffnen, um über den interkollegialen und fächerüber- greifenden Ansatz hinaus auch eine stärkere Vernetzung zwischen den ebenfalls an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen (Pflegekräfte, Psycholo- gen, Physiotherapeuten u.v.m.) zu errei- chen. Immer im Sinne einer noch bes- seren Versorgung für unsere Patienten. Wir lehnen uns hier ein bisschen an die in meinen Augen modellhafte Weiter- bildung im Bereich der Palliativversor- gung von Kindern an, in der genau die- se berufsgruppenübergreifende Weiter- bildung von Teilnehmern aller Berufe sehr geschätzt wird, weil sie ein tieferes Verständnis für die Denk- und Arbeits- weise der jeweils anderen Berufsgrup- pen schafft und damit sehr wirksam dazu beitragen kann, Reibungsflächen zu minimieren und jeden einzelnen am Gesamtgefüge Beteiligten wirksam zu entlasten. Gerade der Fachkräfteman- gel auf allen Ebenen im Gesundheits- wesen, insbesondere im Bereich der Die DAGST e. V. ist eine originäre Schmerzgesellschaft und setzt sich seit ihrer Gründung 2002 ausschließlich für eine qualitativ hoch­ wertige Ausbildung in ganzheitlicher Schmerztherapie ein. Unsere Ziele: — Bessere Behandlung von Schmerz­ patienten durch ganzheitlichen Ansatz — Berufsbegleitende qualifizierte Schmerztherapie-Ausbildung mit Zertifikat zum Tätigkeitsschwerpunkt „Ganzheitliche Schmerzbehandlung“ — Interaktive Vorträge mit Beteiligung des Auditoriums und Demonstration von Behandlungsverfahren — Umsetzung der Ergebnisse aktueller Schmerzforschung in die Ausbildung und Therapie — Intensiver kollegialer Austausch sowie Bildung von interdisziplinären Netzwerken Deutsche Akademie für ganzheitliche Schmerztherapie e. V. 1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Sven Gottschling (Schriftleitung) 2. Vorsitzende: Birgit Scheytt Weitere Informationen: Fortbildungsbüro DAGST Amperstr. 20A 82296 Schöngeising Telefon: 08141 318276-0 Fax: 08141 318276-1 E-Mail: kontakt@dagst.de Redaktion: Christine Höppner E-Mail: ch@orgaplanung.de www.dagst.de „Die DAGST möchte sich gerne stärker für ande­ re Heilberufe öffnen, um eine bessere Ver­ netzung zu erreichen.“ Prof. Dr. med. Sven Gottschling 1. Vorsitzender DAGST e.V. Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg  58 Schmerzmedizin 2018; 34 (6)

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