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CME

.SpringerMedizin.de

DOI: 10.1007/s00940-017-0468-9

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Fragen richtig beantwortet werden. Pro Frage ist

jeweils nur eine Antwortmöglichkeit zutreffend.

Bitte beachten Sie, dass Fragen wie auch Ant-

wortoptionen online abweichend vom Heft in

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Dieser CME-Kurs wurde von der Baye-

rischen Landesärztekammer mit zwei

Punkten in der Kategorie I zur zertifi-

zierten Fortbildung freigegeben und

ist damit auch für andere Ärztekam-

mern anerkennungsfähig.

Bei inhaltlichen Fragen erhalten Sie beim Kurs auf

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zung. Bei technischen Problemen erreichen Sie

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.

CME

-Fragebogen

Behandlung des Tumordurchbruchschmerzes

?

?

Welche Definition des Tumordurch-

bruchschmerzes ist korrekt?

◯◯

Der sogenannte Tumordurchbruch­

schmerz tritt in Fällen auf, wenn ein

Tumor oder eine Tumormetastase

durch die Haut hindurch bricht und ein

tumoröses Geschwür entsteht.

◯◯

Tumordurchbruchschmerz ist als ein

schnell einsetzender und selten über

30–45 Minuten anhaltender Schmerz

unter ansonsten ausreichend wirk­

samer Tumorschmerztherapie mit

Opioiden gekennzeichnet.

◯◯

Tumordurchbruchschmerz ist eine

Form des neuropathischen Schmerzes

und zeichnet sich durch einschießen­

de, in der Regel radikuläre Schmerzen

aus.

◯◯

Als Tumordurchbruchschmerz bezeich­

net man Schmerzattacken bei Patien­

ten, welche nicht unter einer

Tumorerkrankung leiden, allerdings

ähnlich starke Schmerzen haben wie

sie unter einer Tumorerkrankung vor­

stellbar wären.

◯◯

Tumordurchbruchschmerzen werden

auch als solche bei Patienten definiert,

welche einschießende Schmerzen als

Folge einer Chemotherapie aufweisen.

?

?

Welche Aussage ist richtig?

Als Tumordurchbruchschmerz

bezeichnet man...

◯◯

Schmerzen beim Tumorpatienten, die

bereits mit Nichtopioiden behandelt

werden und mit der Opioidgabe ein

Durchbruch in der Therapie erzielt

wird.

◯◯

Schmerzen, die entstehen, wenn die

Wirksamkeit des retardierten Opioids

in der Dauer nicht ausreichend ist und

mit Abnahme der Wirksamkeit ein

Durchbruchschmerz entsteht.

◯◯

Schmerzen, welche rasant einsetzen,

teils spontan, teils bedingt bei Lage­

rung des Patienten oder einem

Verbandswechsel.

◯◯

ein Schmerzphänomen, welches bei

forcierter körperlicher Belastung des

Tumorpatienten auftritt, weshalb eine

allgemeine körperliche Schonung des

Patienten anzuraten ist.

◯◯

Schmerzen in Bereich des Primär­

tumors nach Exstirpation.

?

?

Welche Aussage ist richtig?

Tumordurchbruchschmerzen sind...

◯◯

ein seltenes Phänomen.

◯◯

Ausdruck einer nicht ausreichenden

Opiat-Grundmedikation.

◯◯

Ausdruck einer besonderen psycho­

vegetativen Labilität des betroffenen

Patienten.

◯◯

ein häufiges Phänomen, welches einer

gezielten aktiven Nachfrage im Rah­

men des Anamnesegespräches bedarf.

◯◯

sind typisch für Patienten mit

Knochenmetastasen.

?

?

Tumorschmerzpatienten leiden

neben Schmerzen unter vielfältigen

anderen belastenden Symptomen

wie etwa Ängsten und Schlafstö-

rungen. Welche Antwort ist richtig?

◯◯

Kurzwirksame Opioide können neben

der Behandlung von Tumordurch­

bruchschmerzen zur Besserung von

Schlafstörungen und Angstattacken

eingesetzt werden.

◯◯

Kurzwirksame Opioide können bei

Tumorschmerzpatienten grundsätzlich

nicht zu Sucht- und Toleranzentwick­

lung führen.

◯◯

Besonders Rapid-Onset-Opioide soll­

ten neben der Therapie von Dyspnoe­

attacken streng auf die Behandlung

von Tumordurchbruchschmerzen be­

grenzt sein.

◯◯

Die intermittierende Gabe kurzwirk­

samer Opioide ist geeignet zur Durch­

führung einer palliativen Sedierung.

◯◯

Kurzwirksame Opioide führen nicht zu

Obstipation.

?

?

Tumordurchbruchschmerzen können

mit psychovegetativen Phänomenen

einhergehen. Welches der Phäno-

mene gehört

nicht

dazu?

◯◯

Tachycardie

◯◯

Unruhe

◯◯

Weinen, Schreien

◯◯

Schläfrigkeit und Müdigkeit

◯◯

Tachypnoe

22

Schmerzmedizin 2017; 33 (1)