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Schmerzmedizin 2017; 33 (4)

23

CME

.SpringerMedizin.de

DOI: 10.1007/s00940-017-0472-0

Teilnehmen und Punkte sammeln können Sie

• als e.Med-Abonnent von

springermedizin.de

• als registrierter Abonnent dieser Fachzeitschrift

• als Mitglied der DGS e.V., der DAGST e.V. und dem Berufsverband

der Palliativmediziner in Westfalen-Lippe e.V.

Dieser CME-Kurs ist zwölf Monate auf

CME.SpringerMedizin.de verfügbar.

Sie finden ihn am schnellsten, wenn Sie

den Titel des Beitrags in das Suchfeld ein-

geben. Alternativ können Sie auch mit der

Option „Kurse nach Zeitschriften“ zum

Ziel navigieren.

Für eine erfolgreiche Teilnahme müssen 70% der

Fragen richtig beantwortet werden. Pro Frage ist

jeweils nur eine Antwortmöglichkeit zutreffend.

Bitte beachten Sie, dass Fragen wie auch Ant-

wortoptionen online abweichend vom Heft in

zufälliger Reihenfolge ausgespielt werden.

Dieser CME-Kurs wurde von der Baye-

rischen Landesärztekammer mit zwei

Punkten in der Kategorie I zur zertifi-

zierten Fortbildung freigegeben und

ist damit auch für andere Ärztekam-

mern anerkennungsfähig.

Bei inhaltlichen Fragen erhalten Sie beim Kurs auf

CME.SpringerMedizin.de tutorielle Unterstüt-

zung. Bei technischen Problemen erreichen Sie

unseren Kundenservice kostenfrei unter der

Nummer (0800) 77 80 777 oder per Mail unter

kundenservice@springermedizin.de

.

CME

-Fragebogen

Palliative Sedierung

?

?

Welche Antwort ist richtig?

Palliative Sedierung bedeutet …

◯◯

belastende, körperliche und seelische

Symptome, die durch herkömmliche

Therapiestrategien nicht beherrsch-

bar sind, durch intermittierend oder

kontinuierlich parenteral verabreichte,

sedierende Medikamente zu beherr-

schen.

◯◯

dem Patienten die Zeit des Sterbens zu

verkürzen.

◯◯

eine regelmäßige orale Zufuhr von Se-

dativa und Anxiolytika zur Symptom-

beherrschung am Lebensende.

◯◯

beruhigende Gespräche mit den An-

gehörigen sterbender Patienten zu

führen.

◯◯

aktive Sterbehilfe durch die Hintertür.

?

?

Welche Antwort ist richtig? Eine

rechtzeitige Aufklärung des Patienten

über die Möglichkeit der palliativen

Sedierung und das Einholen des Ein-

verständnisses des Patienten…

◯◯

ist nur in Ausnahmefällen möglich, da

bei Vorliegen einer ausgeprägten, be-

lastenden Symptomatik eine rechts-

konforme Einwilligung des Patienten

nicht mehr möglich ist.

◯◯

ist nicht möglich, da ein Gespräch über

Möglichkeiten der palliativen Sedie-

rung im Verlauf der Behandlung durch

den Arzt nicht angezeigt ist, da Patien-

ten hiermit die Hoffnung auf Gene-

sung genommen wird.

◯◯

ist im geeigneten Setting durch den

Arzt im Verlauf der palliativen Betreu-

ung geboten, um dem Patienten eine

Reflektion auch über die Gestaltung

der Sterbephase zu ermöglichen und

irrationale Ängste und Befürchtungen

entgegentreten zu können.

◯◯

sollte immer ausschließlich schriftlich

erfolgen.

◯◯

sollte unterbleiben. Ein Gespräch mit

nahen Angehörigen ist jedoch ratsam.

?

?

Welche Antwort ist richtig? Ein aufklä-

rendes Gespräch mit dem Patienten

bezüglich der Möglichkeiten der palli-

ativen Sedierung sollte…

◯◯

in Anwesenheit aller Teammitglieder

der palliativen Versorgung (Arzt, Pfle-

gende, Seelsorger) und der gesamten

Familie erfolgen.

◯◯

bei Zustimmung durch den Patienten

geeignete, den Patienten versorgende

Zugehörige mit einbeziehen.

◯◯

durch einen Seelsorger mit dem Pati-

enten erfolgen.

◯◯

den Pflegenden übertragen werden,

da diese in aller Regel den engsten

Kontakt zum Patienten haben.

◯◯

nur im Krankenhaus erfolgen.

?

?

Bei der palliativen Sedierung wird zu-

meist mit einer flachen Sedierung be-

gonnen. Wann ist eine tiefe und kon-

tinuierliche Sedierung indiziert?

◯◯

Bei einer sehr ausgeprägten belasten-

den Symptomatik, einer akuten Blu-

tung oder Asphyxie.

◯◯

Wenn man den Tod des Patienten

beschleunigen will.

◯◯

Auf Wunsch des Patienten oder seiner

Angehörigen.

◯◯

Zu keiner Zeit, es sollte immer eine

Dosisreduktion angestrebt werden.

◯◯

Bei einer absehbaren Verbesserung des

Zustandes des Patienten.

?

?

Welche Antwort ist bezüglich der

Durchführung einer palliativen

Sedierung richtig?

◯◯

Eine palliative Sedierung erfolgt mit

einer festgelegten, sicher einen Tief-

schlaf bewirkenden Dosierung von

Hypnotika bis zum Eintritt des Todes.

◯◯

Eine palliative Sedierung kann in ver-

schiedenen Formen wie intermittie-

render oder dauerhafter, flacher oder

tieferer Sedierung durchgeführt wer-

den.

◯◯

Eine palliative Sedierung soll sicher-

heitshalber immer intravenös erfolgen.

◯◯

Eine palliative Sedierung sollte dem

Patienten durch die Bereitstellung ei-

ner PCA-Pumpe selbst überlassen sein.

◯◯

Eine palliative Sedierung kann mittels

eines transkutan wirkenden Fentanyl-

pflasters erfolgen.