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DGS-Schmerzzentrum des Roten Kreuz Krankenhauses (RKH) Kassel

Ambulant, stationär, teilstationär – für

jeden Patienten die geeignete Therapie

Das DGS-Schmerzzentrum des Roten Kreuz Krankenhauses in Kassel

zeichnet sich durch seine qualifizierte Schmerztherapie aus. Das „Kass-

ler Aktiv Programm“ baut auf multimodale Therapie, die individuell auf

den Patienten zugeschnitten ist.

D

ie Schmerzklinik des Roten

Kreuz Krankenhauses (RKH)

Kassel gehört zu den bundesweit

größten Schmerzzentren und bietet als

eine der wenigen Einrichtungen alle

Behandlungsoptionen in der Schmerz-

therapie: von ambulanter und integrier-

ter Versorgung bis hin zu stationären

und teilstationärenTherapiemöglichkei-

ten. In der Tagesklinik des DGS-zertifi-

zierten Schmerzzentrums finden dieje-

nigen Patienten einen Platz, für die we-

der stationäre noch ambulante Therapie

das Richtige wäre.

Ausgezeichnete Qualität

Besonders spezialisiert ist die Einrich-

tung auf chronische Schmerzen des

Kopfes und des Rückens sowie Nerven-

schmerzen. Um Kopfschmerzpatienten

passgenau behandeln zu können, wurde

eigens ein Kopfschmerzzentrum ein­

gerichtet, dessen hohe Qualität die Aus-

zeichnung als Clusterkopfschmerz-

Competence-Center (CCC) bestätigt.

Hier werden unter anderem auch neuro-

modulatorische Verfahren gemeinsam

mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie angewandt. Die

Schmerztherapeuten nehmen sich viel

Zeit für eine gründliche Untersuchung

der komplexen Beschwerden, gleichzei-

tig können alle krankheitsverstärkenden

Faktoren mitbehandelt werden, ob sie

nun körperlicher oder seelischer Natur

sind. Die Behandlung von Schmerzen

durch Aktivierung des sympathischen

Nervensystems (CRPS, Morbus Sudeck)

zählen ebenfalls zu den besonderen

Schwerpunkten des Kasseler Schmerz-

zentrums.

Geleitet wird die Einrichtung von Dr.

Andreas Böger. Er ist Leiter des Regiona-

len Schmerzzentrum DGS – Kassel der

Deutschen Gesellschaft für Schmerzme-

dizin e. V. und Vorstandsmitglied des

Berufsverbandes der Ärzte und Psycho-

logischen Psychotherapeuten in der

Schmerz- und Palliativmedizin in

Deutschland e. V. (BVSD).

Individuell, aktivierend und sanft

Böger und sein Team setzen auf die mul-

timodale Schmerztherapie, die als effek-

tivste Therapieform bei chronischen

Schmerzen gilt. Sie berücksichtigt kör-

DGS-Schmerzzentren stellen sich vor

In den regionalen DGS-Schmerzzentren erhalten Betroffene eine wirksame und kompetente

Schmerzbehandlung. Ob Fachärzte für Anästhesiologie, Allgemeinmedizin oder Innere

Medizin mit den Zusatzbezeichnungen spezielle Schmerztherapie, Akupunktur oder Natur-

heilverfahren, ob Physiotherapeuten, Osteopathen oder Psychotherapeuten – nur die berufs-

gruppenübergreifende Vernetzung zwischen allen an der Behandlung von Schmerzpatienten

beteiligten Akteuren, kann die Versorgung unserer Patienten langfristig verbessern.

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist bundesweit in 129 regionalen

DGS-Schmerzzentren organisiert, in denen interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet

werden. In unserer neuen Rubrik „DGS-Schmerzzentren stellen sich vor“ haben die Leiter eines

DGS-Schmerzzentrums die Möglichkeit, sich und ihr Team vorzustellen: Was ist das Besondere

eines solchen Zentrums? Welche Schmerzkrankheiten werden behandelt? Welche Fachrich-

tungen werden abgedeckt? Worauf ist das Zentrum spezialisiert?

Gemeinsam für das Wohl des Patienten: Chefarzt Dr. Andreas Böger, Physiotherapeutin

Sophie Bachmann und Krankenschwester Denise Rahardt mit einer Schmerzpatientin

©© Studio blåfield

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Schmerzmedizin 2017; 33 (1)

DGS

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V.