Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

Pressemitteilungen 2018

DGS – Die Versorgergesellschaft stiftet Schmerzpreis 2019
Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgeschrieben

Berlin, 27.08.2018. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) verleiht seit 1986 zusammen mit der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) jährlich den DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie. Mit ihm werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich durch wissenschaftliche Arbeiten über Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzzustände verdient gemacht oder die durch ihre Arbeit oder ihr öffentliches Wirken entscheidend zum Verständnis des Problemkreises Schmerz und den davon betroffenen Patienten beigetragen haben.

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„Schmerzmedizin UP-TO-DATE 2018“
DGS startet bundesweite Fortbildungsreihe für Ärzte

Berlin, 08. August 2018. Trotz aller Bemühungen in den vergangenen Jahren ist die Versorgungssituation der über 23 Millionen Schmerzpatienten in Deutschland nach wie vor unzureichend. Auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2018 in Frankfurt hat der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) im Rahmen der „Agenda2020 plus“ daher zukunftsweisende Aktivitäten beschlossen. Als eine zentrale Maßnahme bietet die DGS erstmalig für alle interessierte Ärzte eine bundesweite zertifizierte Fortbildungsreihe („DGS-Regionalkonferenzen“) zu aktuellen Schmerzthemen an. „Damit leisten wir als Fachgesellschaft einen weiteren wichtigen Beitrag, um die bestehenden Versorgungslücken zu schließen“, erklärt DGS-Präsident Dr. Johannes Horlemann. Interessenten können sich ab sofort unter www.dgschmerzmedizin.de anmelden; die Teilnahme ist kostenfrei.

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Trotz Migräne planen und handeln können
Multimodal und monoklonal: Prophylaxe von Migräne-Schmerzen hat für Betroffene großen Stellenwert - Perspektive(n) für eine neue, spezifische Therapie

Berlin / Frankfurt, 09.03.2018 – Wieder zuversichtlich planen und handeln können dank seltenerer Migräne-Attacken, das ist ein wesentliches Therapieziel bei chronischer Migräne. Zur Prophylaxe kommen seit Jahrzehnten multimodale Behandlungskonzepte bestehend aus Verhaltenstherapie und Medikamenten zum Einsatz. Einen neuen Therapieansatz bieten voraussichtlich demnächst monoklonale Antikörper, die gezielt über eine Blockade des Neuropeptids CGRP die Weiterleitung von Schmerzsignalen modulieren. Prophylaxe also künftig monoklonal statt multimodal?

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Kräfte bündeln für eine bessere Schmerzversorgung

Berlin / Frankfurt, 13. März 2018. Trotz aller Erfolge in den letzten Jahren – die Versorgung von Schmerzpatienten ist in Deutschland immer noch nicht ausreichend. Verbesserungen können nur eintreten, wenn die Fachgesellschaften an einem Strang ziehen und ihre Kräfte bündeln. Erstmalig trafen sich am 10. März 2018 im Rahmen des 29. Schmerz- und Palliativtags die Präsidenten der drei großen Schmerzgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V., Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD) e.V. und Deutsche Schmerzgesellschaft (DSG) e.V. mit dem Ziel: Probleme und künftige Aufgaben identifizieren und gemeinsam an Lösungen arbeiten.

Kräfte bündeln für eine bessere Schmerzversorgung
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Weg vom Schmerz, hin zum Leben
PD Dr. med. habil. Volker Busch rät Patienten, den Schmerz „erst einmal mitzunehmen“

Berlin / Frankfurt, 10.03.2018 – Einen nachdenklichen, aber unterhaltsamen Perspektivwechsel in der Behandlung chronischer Schmerzpatienten bot das Exzellenz-Symposium im Rahmen des deutschen Schmerz- und Palliativtages. Unter dem Titel „Gekommen um zu bleiben – Chronische Schmerzen meistern zwischen Akzeptanz und neuer Hoffnung“ gab PD Dr. med. habil. Volker Busch, Leiter der wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Stress und Schmerz an der Universität Regensburg, Tipps, wie Ärzte auch so genannten „austherapierten Patienten“ wieder zu einem lebenswerten Leben verhelfen können – wissenschaftlich fundiert, mit hohem Alltags- und Praxisbezug sowie einer humorvollen und spannenden Umsetzung.

PD Dr. med. habil. Volker Busch rät Patienten, den Schmerz „erst einmal mitzunehmen“
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1 Jahr Cannabis-Gesetz: Neue Wege in der Versorgung
Vorstellung aktueller Umfrageergebnisse und neuer DGS PraxisLeitlinie

Berlin / Frankfurt, 9. März 2018 – Das Jahr 2017 stand in den Medien stark unter dem Eindruck des neuen Gesetzes zur Verordnung von Cannabinoiden. Erwartungsgemäß hat das im März letzten Jahres in Kraft getretene Cannabisgesetz zu einem sprunghaften Anstieg der Anträge auf Kostenübernahme für cannabis-basierte Therapien durch die gesetzlichen Krankenversicherungen geführt. Das bestätigen jetzt auch aktuelle Daten aus einer von Bionorica ethics in Auftrag gegebenen Befragung unter Verordnern von cannabisbasierten Wirkstoffen. „Die Zahlen machen deutlich, dass neben der vorhandenen positiven Therapieerfahrung vor allem der Notstand in der Behandlung schwerwiegender Symptome im Vordergrund steht“, erklärte Dr. Johannes Horlemann, der neue DGS-Präsident, bei einer Themen-Pressekonferenz anlässlich des 29. Deutschen Schmerz- und Palliativtags in Frankfurt.

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Schmerzpreis für Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
Würdigung und Anerkennung seiner Verdienste in der Schmerzmedizin

Berlin / Frankfurt, 9. März 2018 – Für sein herausragendes Engagement für die Sache der Schmerzmedizin ist Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgezeichnet worden. Der Preis wurde am 9. März im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2018 in Frankfurt am Main überreicht. Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V., der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. verliehen. Der Preis wird von dem Limburger Pharmaunternehmen Mundipharma gestiftet. „Wir freuen uns sehr, den Menschen, Arzt und persönlichen Freund zu ehren, der in den letzten 30 Jahren die Schmerzmedizin in Deutschland und über die Grenzen hinaus entscheidend geprägt hat“, sagte Dr. med. Johannes Horlemann, DGS-Präsident, in seiner Laudatio.

Schmerzpreis für Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe
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„Schaut mehr auf den Menschen“
Eröffnungs-Vortrag beim Schmerz- und Palliativtag von Prof. Dr. Rita Süssmuth
Rita Süssmuth eröffnet Eröffnungsvortrag beim Schmerz- und Palliativtag

Berlin / Frankfurt, 08. März 2018. Mehr individualisierte, nicht nur evidenzbasierte Therapie für Schmerzpatienten wünscht sich Prof. Dr. Rita Süssmuth. So das Fazit der Bundestagspräsidentin a.D. und ehemaligen Bundesgesundheitsministerin in ihrer Eröffnungsrede zum 29. Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe, Tagungs-Präsident, schloss sich dem an und betonte: „Damit das Wissen aus der Forschung auch in der Versorgung der Schmerzpatienten ankommt, werden in den folgenden Tagen alle relevanten Facetten zusammengetragen und diskutiert. Damit leistet dieser Kongress einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung der Patienten.“


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Dr. med. Johannes Horlemann neuer Präsident der DGS
Dr. med. Gerhard H.H. Müller-Schwefe ist nicht mehr zur Wahl angetreten

Berlin / Frankfurt, 08. März 2018 – Im Rahmen des 29. Deutschen Schmerz- und Palliativtages wurde Dr. med. Johannes Horlemann mit großer Mehrheit zum neuen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) gewählt. Als Vizepräsidenten wurden wieder bzw. neu gewählt: PD Dr. med. Michael A. Überall, Dr. med. Silvia Maurer, Nobert Schürmann, Dr. med. Astrid Gendolla und Dr. med. Thomas Cegla. „Gemeinsam werden wir weiter dafür kämpfen, die unzureichende Versorgung der rund 23 Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland 1 zu verbessern“, erklärte Johannes Horlemann.

Dr. med. Johannes Horlemann neuer Präsident der DGS
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Mobilisieren für eine bessere Schmerzversorgung
„Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“

Berlin / Frankfurt, 7. März 2018. Mit dem diesjährigen Motto „Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“ greift die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) beim 29. Schmerz- und Palliativtag Themen auf, die alle Beteiligten in naher Zukunft noch viel beschäftigen werden: Wo sind die Grenzen des aktuell technisch Machbaren? Wo bewegen wir uns in ethischen Grenzberei-chen der Medizin? Durch eine enge Verknüpfung von Kommunikation, im Sinne einer stärkeren direkten Interaktion von Betroffenen und Ärzten und dem Ziel, die Versorgung von Menschen mit akuten oder chronischen Schmerzen flächende-ckend zu verbessern und zu individualisieren, ist Digitalisierung wirklich sinnvoll, so das Fazit der Deutschen Gesellschaft für Schmerz- und Palliativmedizin (DGS) e.V. bei der Auftakt-Pressekonferenz in Frankfurt.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2018 in Frankfurt
„Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“

Berlin, 05. Februar 2018. Die Digitalisierung sowie das Auswerten persönlicher Daten sind heute in allen Lebensbereichen angekommen. Auch der Gesundheitssektor setzt verstärkt auf moderne Informations- und Kommunikationstechnologien. Die damit verbundenen Möglichkeiten und Herausforderungen für den Praxisalltag werden das zentrale Thema beim 29. Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt sein. Darüber hinaus stehen aktuell in der Fachwelt viel diskutierte Forschungsansätze sowie die komplette Facettenvielfalt der Schmerz-Prävention, -Ätiologie und -Therapie auf der Tagesordnung. Zusammengefasst unter dem Motto „Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“ können sich vom 08. bis 10. März 2018 (inkl. Pre-Congress am 07. März) Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen, Apotheker und andere medizinische Berufsgruppen aus ganz Deutschland in den zahlreichen Veranstaltungen über die Zukunft der Schmerzmedizin austauschen und fortbilden.

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